AfD-OB-Kandidatin Petra Federau (Foto:ScreenshotYoutube)
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AfD-Kandidatin zur Schweriner OB-Wahl mit Unterstellungen zu Escort-Kuppelei angefeindet

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In ihrem Kampf gegen die AfD schrecken die Linksmedien inzwischen nicht einmal mehr davor zurück, sich als Hüter der ansonsten so verhassten bürgerlich-spießigen Sexualmoral aufzuspielen. Petra Federau, mecklenburg-vorpommersche Landtagsabgeordnete und AfD-Kandidatin für die Oberbürgermeisterwahl in Schwerin, sagte ein Interview mit dem Regionalsender „TV Schwerin“ ab, nachdem Moderator Thomas Böhm (nicht zu verwechseln mit dem langjährigen „Bild“- und Jouwatch-Redakteur!) sie auf Berichte aus dem Jahr 2016 angesprochen hatte, wonach Federau Frauen für einen Escort-Service angeworben, sie in arabische Länder vermittelt und auch dorthin begleitet haben soll. Darauf brach sie das Vorgespräch zu dem Interview ab. Gegenüber dem „Nordkurier“ erklärte Federau, „Herr Böhm hält mit „seiner offenkundigen Abneigung gegen alle Mitglieder der AfD schon seit vielen Jahren nicht zurück und trägt diese offen durch Beleidigungen und Verleumdungen nach außen“.

Bereits im Vorgespräch sei offenkundig geworden, dass Böhm sie „zu Themen verhören wollte, die nicht mit meiner Kandidatur in Zusammenhang stehen, wie z.B. das Treffen der Fraktionsvorsitzenden der AfD der Ostländer in Schwerin, welches er als Faschistentreffen bezeichnete“. Während er bei diesen Fragen, den AfD-Landtagsfraktionsvorsitzenden Nikolaus Kramer und auch andere „immer wieder als Faschisten beleidigte“, habe sie darauf hingewiesen, dass sie zu solchen Fragen keine Antworten geben werde.

“Eine Grenze überschritten“

Als sich abgezeichnet habe, dass der Böhm vor laufenden Kameras „zutiefst entwürdigende und weitere auf Herabwürdigung zielende Fragen“ stellen würde, auf welche sie schon allein zum Schutze ihrer Familie keine Antwort geben würde, sei eindeutig gewesen, dass es keine Gesprächsgrundlage gebe. Nachdem sie ihm dies deutlich gesagt habe, sei ein indirekter Angriff auf ihre Familie gefolgt. „An dieser Stelle war für mich die Grenze überschritten, sodass ich mit den Worten: ‚Die Würde des Menschen ist unantastbar – und das gilt auch für mich‛ auf das ‚Interview‘ verzichtete“, so Federau weiter. Böhm bestätigte, dass sie das Vorgespräch mit diesen Worten beendet habe. Er hätte ihr noch erwidert, dass sich ihre Partei diese Worte „zu Herzen nehmen“ sollte. Kramer habe er jedoch nicht als „Faschist“ bezeichnet, auch wenn sich die Frage angeblich aufdränge, und Angriffe auf Federaus Familie habe es nicht gegeben.

Damit ist offensichtlich, dass es sich auch hier wieder um ein als Interview getarntes Tribunal gegen die AfD handelte, wie man es aus zahllosen Beispielen aus ÖRR-Talkshows kennt. Böhm wollte das Gespräch für die üblichen Faschismus-Unterstellungen nutzen und kramte zehn Jahre alte Escort-Gerüchte hervor, um Federau als eine Art verruchte Kupplerin darzustellen. Hätte es sich um eine linke Kandidatin gehandelt, hätte man das Thema gar nicht angesprochen oder es wahrscheinlich als imponierende Freizügigkeit einer emanzipierten Frau gefeiert, die reaktionäre bürgerliche Konventionen sprengt. Federau hat also gut daran getan, sich dieser Propaganda-Show zu entziehen. (TPL)

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