Im Regionalexpress vom rheinland-pfälzischen Landstuhl ins saarländische Homburg hat sich am Montagabend wieder einmal eine längst alltägliche Untat ereignet. Als der Schaffner einen 26-Jährigen ohne Fahrschein erwischte und des Zuges verweisen wollte, verprügelte dieser ihn so brutal, dass er lebensgefährliche Verletzungen erlitt, noch im Zug reanimiert werden musste und die Ärzte nun im Krankenhaus um sein Leben kämpfen.
Zur Herkunft des Täters ist noch nichts bekannt, zumindest nicht offiziell. In sämtlichen Medienberichten ist nur von einem „Mann“ oder ähnlich neutralen Formulierungen die Rede. Ob es sich um einen Angehörigen der üblichen Problemklientel handelt, weiß man derzeit noch nicht, die ungeheure Brutalität lässt dies erfahrungsgemäß jedoch vermuten.
Für gewöhnlich versucht man, entsprechende Vermutungen zu zerstreuen, indem man eilfertig darauf verweist, dass der Täter „deutscher Staatsbürger“ sei. Im vorliegenden Fall ist dies noch nicht geschehen. Gegen den 26-Jährigen wurde Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Totschlags erlassen. Martin Burkert, der Vorsitzende der Eisenbahn-Gewerkschaft EVG, zeigte sich bestürzt und fügte hinzu, die Beschäftigten „wütend“, da die Zahl der Übergriffe in Bahnen und Bussen seit Jahren steige, während an der Sicherheit gespart werde.
“Einmann” und ein namenloses Opfer
Und die Politik schaute zu. Warum genau die Angriffe ständig steigen, wagte auch er nicht auszusprechen – ebenso wenig wie Bahn-Chefin Evelyn Palla. Diese stellte ebenfalls fest: „Die Übergriffe auf unsere Mitarbeitenden nehmen, genauso wie auf Angehörige von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten, leider seit Jahren zu. Die Hemmschwelle für Gewalt in unserer Gesellschaft sinkt. Jede Form von Gewalt in unserer Gesellschaft ist völlig inakzeptabel. Wir müssen und werden zusammen mit Arbeitnehmervertretern und Partnern zum Schutz unserer Kolleginnen und Kollegen noch mehr tun. Taten wie diese müssen uns alle wachrütteln“.
Auch hier wird so getan, als sei die explodierende Gewalt ein rätselhaftes Phänomen, das völlig aus dem Nichts kommt. Dabei war und ist es die Massenmigration, die den gesamten öffentlichen Raum in eine permanente Gefahrenzone verwandelt hat. Ob auch der jüngste Angriff darauf zurückzuführen ist, bleibt nun abzuwarten. (TPL)























