(Cartoon:KI)
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Abgeblitzt: Das US-Außenministerium will keine Sozen und Grüne aus Buntland mehr empfangen

Nachdem Vertretern der AfD in Washington die Tür zu zahlreichen Gesprächen auf höchsten Ebenen geöffnet wurden, dachten sich die Politikerdarsteller der Blockparteien der neuen Nationalen Front, die sich gerne hinter Brandmauern verstecken, daß sie wohl mindestens ebenso willkommen wären. Also machte sich Norbert Röttgen von der CDU mit einer Parlamentsdelegation und natürlich auf Kosten des deutschen Steuerzahlers auf nach Washington, um im US Aussenministerium Gespräche zu führen.

Über Sinn und Zweck dieser angestrebten Gespräche wurde nichts bekannt, was angesichts des „Dramas“, welches sich nach deren Auftauchen an der Pforte des Department of State abspielte, auch unerheblich ist. Das Außenministerium zeigte sich durchaus bereit, die Delegation zu empfangen, allerdings beschränkte man das Treffen auf Teilnehmer von CDU und AfD. Grüne und die Sozen von der SPD wollte man nicht sehen, geschweige denn mit ihnen reden oder sie gar bewirten.

AfD-Politiker Felser erhält Termin im Pentagon – Röttgen & Co. müssen draußen bleiben

Und wer zeigte sich entsetzt darüber? Ausgerechnet Röttgen! Gerade der linksgrüne CDU’ler, der nach Trumps Amtseinführung 2017 in den deutschen Hofberichtserstattungs-Medien darüber schwadronierte, dass man nunmehr, da Trump Präsident ist, gemeinsam mit demokratisch-konservativen Kräften Allianzen in den USA bilden müsse, um Trump Paroli zu bieten – wundert sich und geifert darüber, dass man seine geistigen Spießgesellen nicht empfangen möchte. Dass er sich im Nachgang auch noch über das „festgefahrene Weltbild“ der MAGA-Vertreter ausließ, wird künftigen Versuchen, in den USA gehört zu werden, sicherlich nicht dienlich sein.

Doch das Beste kommt zum Schluss: Der AfD-Abgeordnete Peter Felser erhielt einen Einzeltermin im Pentagon mit David A. Baker, dem stellvertretenden Staatssekretär für Europa- und Nato-Politik im US-Verteidigungsministerium. Schade, dass ich nicht Mäuschen spielen durfte: Zu gern hätte ich die Gesichter der Parteienkartell-Fratzen gesehen, als ihnen ihre Bedeutungslosigkeit auf der politischen Bühne auf diese Art und Weise deutlich gemacht wurde…

Dieser Beitrag stammt von Tom Schiller, der in Texas lebt und auch einen eigenen Blog betreibt 

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