Brüssel geht die wirklichen Probleme an: Endlich! Diesmal trifft es die ganz normalen Restaurantbesucher.
Mit der neuen EU-Verpackungsverordnung (PPWR), die seit Februar 2025 in Kraft ist und ab August 2026 greift, verschwinden ab 2030 die kleinen Einweg-Plastikverpackungen aus der Gastronomie, wenn man vor Ort isst. Kein Ketchup-Tütchen mehr zu den Pommes, kein Sojasoßentütchen zum Sushi, keine Mayo- oder Senf-Päckchen beim Burger, keine einzeln verpackten Zuckertütchen auf dem Frühstückstisch und kein Sahne-Schälchen mehr zum Kaffee. Stattdessen sollen Großspender, Glasbehälter oder – ganz fortschrittlich – Waffelbecher herhalten. To-go bleibt erlaubt, Krankenhäuser und Pflegeheime bekommen Ausnahmen aus Hygienereasons. Zu gnädig.
Die Begründung aus der Kommission klingt edel: Weniger Plastikmüll, mehr Kreislaufwirtschaft, Schutz der Umwelt. Doch wer schaut genauer hin, erkennt schnell den blanken Bürokratieterror einer Institution, die demokratisch nie wirklich legitimiert wurde. Kein Bürger hat je über diese Detailregelung abgestimmt, kein nationales Parlament hat sie wirklich debattiert – eine abgehobene Elite in Brüssel entscheidet per Verordnung über den Alltag von Millionen Menschen und Tausenden Gastronomen.
Während die EU das tut, brodeln die echten Krisen: Die Wirtschaft ächzt unter anhaltend hohen Energiepreisen, Lieferkettenproblemen und einer schleichenden Rezession. Massenmigration überfordert Sozialsysteme, Wohnungsmarkt, Schulen und Sicherheitskräfte – tägliche Schlagzeilen von steigender Kriminalität und Integrationsdesastern. Inflation nagt am Einkommen, Rentner frieren, junge einheimische Paare verschieben Kinder wegen explodierender Lebenshaltungskosten. Und was priorisiert die Kommission? Das existenzielle Weltproblem der 5-Gramm-Ketchup-Portion auf dem Bistrotisch.
Das ist keine Verhältnismäßigkeit, das ist dreiste Ablenkung.Das ist keine Klimapolitik, das ist Bevormundung pur. Eine nie demokratisch gewählte Behörde diktiert bis ins kleinste Detail, was auf den Tisch kommt – oder eben nicht mehr. Freiheit und Wohlstand? Fehlanzeige. Stattdessen der schleichende Weg in die total regulierte sozialistische Gesellschaft, ein Portionspäckchen nach dem anderen. Wer das noch als Fortschritt verkauft, sitzt entweder in der Brüsseler Blase oder hat den Bezug zur Lebensrealität der Menschen längst verloren. Der Rest spürt: Diese EU macht das Leben der Bürger immer unerträglicher, gefährlicher und teurer.
(SB)























