"Talk" des Grauens: Chrupalla bei Miosgas Tribunal (Foto:ScreenshotYoutube)
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Chrupalla bei Miosga: Erst Einzelverhör, dann drei gegen einen

Was Dunja Hayali beim ZDF, ist Carmen Miosga bei der ARD – wobei diese Karikatur einer Journalistin inzwischen noch unerträglicher ist, als es Anne Will in ihrer (mutmaßlich botoxbedingt) in jeder Hinsicht starren und regungslosen Spätphase je war. Immer wenn man denkt, der öffentlich-rechtliche Staatsfunk hätte den Tiefpunkt seiner Niveaulosigkeit erreicht, schafft er es, seinen eigenen Maßstab noch einmal zu unterbieten. Miosgas Sendung am Sonntag Abend, bei der AfD-Co-Vorsitzende Tino Chrupalla als Gast (treffender: als Hauptangeklagter zum Verhör) geladen war, bündelte wie unter einem Brennglas wahrlich nochmals alle Gründe, warum das, was aus dem deutschen Konstrukt des Gebührenfernsehens inzwischen geworden ist, endlich abgeschafft werden muss, da es keinerlei Existenzberechtigung mehr hat. Was hier dem Zuschauer (und Chrupalla) zugemutet wurde an Unverschämtheiten, voreingenommener und manipulativer Fragestellung und rein bösartiger durchschaubarer Alleinmotivation, einen von vornherein so identifizierten “Feind” lächerlich zu machen und vorzuführen, ist in dieser Plumpheit nicht einmal im Staatsfernsehen autoritärer Regimes in dieser Form zu sehen.

Wenn man schon pro forma einmal jemanden von der AfD einlädt, muss der oder die Betreffende zumindest maximal bloßgestellt und diffamiert werden, so die mit Händen zu greifende Absicht dieser Sendung, die zu einem zum Fremdschämen peinlichen Tribunal einer intellektuell heillos überforderten Moderatorin geriet. Miosga wollte Chrupalla offensichtlich vorführen, entlarven, aufs Glatteis führen – doch sie entlarvte dabei wieder einmal nur sich selbst. Allerdings machte auch Chrupalla keine allzu gute Figur in diesem Interview, man hätte Miosga hier an vielen Stellen treffender parieren können und müssen.  „Ist Trump ein Vorbild für Deutschland, Herr Chrupalla?“, lautete der Titel der Sendung, der aber nur als Vorwand diente, um Chrupalla permanent in die Defensive zu dränge, ihn kaum einen Satz beenden zu lassen und ihm jedes Wort im Mund herumzudrehen. Während er erklärte, er sehe „aktuell nicht, dass Deutschland von Russland bedroht wird“, sodann die Gegenfrage stellte, was Putin davon hätte, Europa atomar zu vernichten und schließlich forderte, man solle schleunigst dazu kommen, Russland wieder als Teil Europas zu betrachten, mit Russland ins Gespräch zu kommen, damit die Eskalation beendet wird, konnte Miosga schon kaum an sich halten. Als er dann auch noch – völlig faktenbasiert und zutreffend – darauf hinwies, dass der ursächliche Konflikt des Ukraine-Kriegs nicht mit dem Einmarsch der Russen (den er verurteile) begonnen habe, sondern bereits mit der NATO-Osterweiterung zu tun hatten, bekam er von Miosga zur Antwort: „Was Sie uns hier erzählen, ist reine Kreml-Propaganda“.

Kein Wort zu Plagiats-Voigt oder Masken-Spahn, dafür Vorwürfe gegen AfD-Hinterbänkler

In Bezug auf US-Präsident Donald Trump fragte Miosga gleich zu Beginn, dieser sei ja zweimal letztinstanzlich zu einer Geldstrafe verurteilt worden; ob so jemand in der AfD was werden könne? Natürlich kein Wort darüber (leider auch nicht von Chupalla), welcher lächerliche politische Schauprozess dieser Verurteilung Trumps zugrundelag und dass es sich bei dem angeblichen “Schweigegeld” um in einzelne Tatvorwürfe aufgesplittete Teilzahlungen von Kleinstbeträgen seines damaligen Anwalts handelte. Stattdessen gelang Miosga mühelos die Überleitung zur AfD: Es falle ja auf, dass Abgeordnete der AfD “auch immer wieder” mit der Justiz in Konflikt geraten würden. Als Beleg dafür mussten der Öffentlichkeit gänzlich unbekannte Hinterbänkler der dritten Garnitur in ostdeutschen Landtagen herhalten, gegen die ermittelt wird; hieraus leitete Miosga gemäß ARD-Linie ab, dass die gesamte AfD quasi ein dubioser halb- oder vollkrimineller Haufen sei. Mehr Propaganda und Hetze geht gar nicht. Die Sauereien und tatsächlich justiziablen Machenschaften der Parteien der von Miosga so bezeichneten “demokratischen Mitte” werden in ihrer Show natürlich nie in vergleichbarer Form, auch nur ansatzweise, so behandelt: Die Milliardenverschwendung von Jens Spahns Maskendeal, die mindestens dubiosen Geschäfte von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, der gerade entzogene Doktortitel des Thüringer Ministerpräsidenten Mario Voigt – solche wirklichen Skandale, die die Öffentlichkeit  schäumen lassen, spielten bei Miosga keine Rolle.

Dafür arbeitet sie sich an mit der Lupe gesuchten AfD-Affären ab. Mit einem riesigen Stapel Infozetteln vor sich bewaffnet und einem durch ihre offenes Haar verdeckten Knopf im Nacken zwecks Live-Briefing durch die Redaktion, um auf jede Aussage Chrupallas mit “Faktenchecks” reagieren zu können, spielte sich Miosga einmal mehr als Chefanklägerin auf, bestrebt, keine einzige inhaltliche oder sachliche Frage zu stellen, sondern nur Anschuldigungen zu erheben. So wurde dem Bundesvorsitzenden Chrupalla als nächstes der – rein von der Landespartei in Sachsen-Anhalt zu verantwortende (und damit auch nu von dort zu beantwortende) – Vorwurf um die Ohren gehauen, dass AfD-Politiker in Sigmund Ulrichs Landesverband, einschließlich diesem selbst, Familienangehörige mit Jobs im Landtag und im Bundestag versorgt hätten.   Chrupalla entgegnete darauf: „Es ist möglich und damit nicht rechtswidrig“, auch andere Parteien würden Angehörige beschäftigen. Hier hätte er ebenfalls schlagfertiger reagieren und zurückfragen sollen, wieso Miosga solche – juristisch nicht verbotenen – Beschäftigungsverhältnisse thematisiert, während sie bei ihrem Liebling Robert Habeck, in den sie sich während dessen Auftritt in ihrer Sendung geradezu schockverliebt hatte, nicht ein Wort verlor über den (strafrechtlich relevanten, weil an Untreue grenzenden) Filz des in dessen Wirtschaftsministerium installierten Graichen-Clans.

Ein “Familienskandal”, der keiner ist

Hier zeigte sich erneut der reine Kampagnenzweck dieser Talkshow – und der ARD insgesamt: In der begierig erwarteten Nachlese des Chrupalla-Auftritts durch andere Formate des Senders wurde natürlich lustvoll Chrupallas Ergänzung ausgemährt, er finde die Familienbeschäftigung „trotzdem schwierig“ und das Ganze habe „ein Geschmäckle“; die “Tagesschau” machte daraus prompt die Schlagzeile: „AfD-Chef Chrupalla räumt „Geschmäckle“ ein“. Chrupalla hätte hier besser ganz geschwiegen, da eh jedes Wort gegen die AfD ausgelegt wird – oder er hätte idealerweise darauf hinweisen können, dass es tatsächlich durchaus berechtigte Gründe für AfD-Politiker gibt, enge Vertrauenspersonen oder sogar Verwandte zu beschäftigen: Denn diese Partei ist inzwischen dermaßen von V-Leuten und agents provocateurs des Verfassungsschutzes durchsetzt und wird von eingeschleusten “Praktikanten” und U-Booten oder “Aktivisten” infiltriert, die dann als “Insider” später Dreck über sie auskübeln , dass viele Mandatsträger aus begreiflichen Gründen lieber Angehörige und Verwandte als Mitarbeiter in sensiblen Posten einzusetzen – weil man sonst kaum jemandem trauen kann. Die bis hin zur Kontaktschuld und Dauerverleumdung reichende Brandmauer-Ächtung verhindert oftmals zudem, dass sich überhaupt genügend außenstehende  Bewerber finden.

Nicht fehlen durfte natürlich auch die von Björn Höcke jüngst  in einer Thüringer Landtagsrede – allerdings dezidiert im Rahmen einer nochmaligen Klarstellung der Umstände seiner Verurteilung! – zitierte Aussage “Alles für Deutschland” (die neuerdings als seit jeher allgemein bekannte SA-Parole dargestellt wird, obwohl sie unzählige Male auch von Nicht-AfDlern seit Ewigkeiten verwendet wurde; ein wichtiger Hinweis, den Chrupalla als angemessene Antwort auf Miosgas heuchlerische Anschuldigungen leider vermissen ließ). Die geringschätzig-naserümpfende Feststellung Miosgas, dass Chrupalla ja ständig – auch in der Sendung wieder – seinen Schwarz-Rot-Gold-Anstecker trage, sollte offenbar eine weitere subtile Andeutung darstellen, dass ja auch der AfD-Boss im Prinzip “nationalistisch” ticke.

Bröckers intellektueller Offenbarungseid

Im letzten Drittel der Sendung wurde das Einzelverhör danns ins klassische Muster “drei gegen einen” überführt: Es wurden die „Wirtschaftsweise“ Veronika Grimm und „Table.Briefings“-Chefredakteur Michael Bröcker hinzugeholt, um Chrupalla zu dritt in die Zange zu nehmen. Hier wurde es dann vollends skurril. Offenbar von der Redaktion dahingehend gebrieft, bloß keine Aussagen und Themen zur Sprache zu bringen, die möglicherweise AfD-Position bekräftigen könnten, schossen sich beide sogleich auf die angebliche “Wirtschaftsgefährdung” durch die AfD ein. Zuerst wurde von Grimm und Bröcker wieder das haarsträubende Märchen von der Bereicherung Deutschlands durch angebliche Fachkräftezuwanderung aufgewärmt: Es brauche “mehr Migration”, und weil die AfD diese ablehne, sei der Wirtschaftsstandortes Deutschland gefährdet. Abgesehen davon, dass sich die AfD explizit für echte Fachkräftezuwanderung ausspricht und gegen die millionenfache Problemmigration mit kriminellen und sozialmissbräuchlichen Begleiterscheinungen mobil macht, geht es gar nicht schizophrener: Die AfD hat noch nie regiert und steht als einzige Oppositionskraft für einen echten Politikwechsel, doch ausgerechnet sie soll verantwortlich sein für eine Wirtschaftszestörung, die längst existiert – und zwar ausschließlich als Folge der Politik der Kartellparteien, die Rekordinsolvenzen, Unternehmensflucht und  Investitionsverzicht verschuldet haben. Für all das ist nicht die AfD verantwortlich, sondern die Politik der aktuellen und der letzten drei Bundesregierungen. Auch Bröcker konnte darauf nichts entgegnen und hatte kein einziges Argument, sondern wiederholte stattdessen nur die Breitseite “Sie reden Unsinn” gegen Chrupalla. Sein Auftritt war ein intellektueller Offenbarungseid.

Als Chrupalla das Mercosur-Freihandelsabkommen und den Indien-Deal kritisierte, weil beide nur einzelnen Branchen nützten, aber andere massiv benachteiligten und so den ausländischen Partnern weit mehr brächten als Europa, weshalb er für eine  Nachverhandlung sei, fuhr Grimm ihm über den Mund, man müsse sich gefälligst freuen, dass das Abkommen überhaupt abgeschlossen worden sei;  der Hinweis auf Wettbewerbsungleichheit, weil die indischen und südamerikanischen Unternehmen weit weniger bürokratische Hürden (etwa bei Lieferkettengesetz, Düngemitteln oder Tierschutz) einzuhalten hätten als die EU-dauerschikanierte europäische Landwirtschaft oder Metall- und Chemieindustrie, höhnte Bröcker: „Dass Herr Chrupalla sich fürs Tierwohl einsetzt, ist zumindest schon mal etwas Neues für mich. Das finde ich wunderbar“. Auch hier zeigte sich die maximale Verunsachlichung der gesamten Sendung.

Irgendwas mit Vielfalt

Miosga brachte dann auch noch das Kunststück fertig, einen mittelständischen Unternehmer aus Chrupallas Heimatland Sachsen auszugraben, der die Sorgen vor einer AfD-Regierung für seine wirtschaftliche Zukunft im Einspielerbeitrag teilte. Welch wunder: Der gezeigte Chef ist “zufällig” Mitglied in einer linken Wirtschafts-NGO für Weltoffenheit  (also wieder “irgendwas mit Vielfalt”) engagiert – womit sich wohl weitere Fragen über seine politische Positionierung erübrigen. Auf diesem Niveau bewegte sich die gesamte Sendung: Unsäglich dumme, verleumderische Suggestivfragen, die erkennbar nur dem einen Ziel dienten, Chrupalla in die Defensive zu drängen – und jede Bemühung Chrupallas, Ordnung in diesen Wust aus zusammenhanglosen Anschuldigungen, Falschbehauptungen und Unterstellungen zu bringen, wurde von Miosga und ihren beigeladenen Mitanklägern Grimm und Bröckers mit unerträglicher Arroganz vereitelt. Inhaltlicher Erkenntnisgewinn für den Zuschauer: Null, außer dass der Grad der Panik und Verzweiflung sichtbar wurde, mit dem der ÖRR hier sein Zersetzungswerk betreibt.

Dass es sich bei der ARD um einen lupenreinen Regierungs- Staatsfunk handelt, belegt auch Miosgas ungeheuerliche Behauptung: „In der Corona-Zeit wurden Rechte jedes Einzelnen immer abgewogen gegen das Allgemeinwohl“. Diese fiel bezeichnenderweise im Kontext der Frage, ob junge Deutsche womöglich eines Tages in die Ukraine ziehen müssen. Wider besseres Wissen log Miosga, dies sei noch nie irgendwann ein Thema gewesen – dabei hatte Friedrich Merz selbst diese Option im Rahmen einer “friedenssichernden Mission”  ins Gespräch gebracht. Miosga belehrte hier Chrupalla, dies sei vom Grundgesetz her ausgeschlossen – als ob das Grundgesetz sakrosankt und damit verlässlich wäre (wie vor knapp einem Jahr ja gerade wieder die Abräumung der Schuldenbremse gezeigt hat). Immerhin gelang es Miosga bei diesem Thema, die unnötigen Flügelkämpfe in der AfD erneut zu befeuern: Prompt meldete sich nach der Sendung Chrupallas innerparteilicher Antipode Rüdiger Lucassen, AfD-Verteidigungsexperte und Oberst a.D, zu Wort: Sein Fraktionsumfeld ließ gestern “Bild” wissen, “bei Russland und der Bundeswehr spricht Chrupalla nicht für die Fraktion!“ Lucassen moniert auch, dass Chrupalla die Verteidigungskosten für zu hoch hält. „Ich gehe auch nicht von einem Angriff Russlands auf die NATO aus. Das hat allerdings nichts mit Vertrauen in die russische Staatsführung zu tun, sondern mit der Stärke der NATO“, sagte er. Militärische Abschreckung sei „die notwendige und logische Konsequenz“.  Diese unnötige Spaltung mit ihrer Sendung erneut provoziert zu haben, dürfte Miosga diebisch freuen, war doch ihr Propagandawerk damit nicht ganz umsonst.

Selbst die “Zeit” schämt sich fremd

Ansonsten fielen die Reaktionen auf ihre Gesprächsführung verheerend aus – und das teilweise sogar bei ansonsten gleichgesinnten Medien. Selbst bei der erzlinken „Zeit“ zeigte man sich entsetzt über das, was Miosga sich gegenüber Chrupalla herausnahm. „Wenn es Caren Miosgas Ziel war, sich nicht vorwerfen lassen zu müssen, zu sanft zu Tino Chrupalla zu sein, dann hat sie dieses Ziel erreicht. Allerdings um den Preis, dass das Ganze nichts mehr mit einem Gespräch zu tun hatte, sondern als eine Zurechtweisung ex cathedra daherkam“, konstatierte dort Ijoma Mangold. Nicht Chrupalla, sondern Miosgas Körpersprache, „die 60 Minuten lang rechtschaffene Entrüstung ausstrahlte“, habe die Hauptrolle gespielt: „Jedes Heben der Augenbraue, jedes Verziehen der Mundwinkel, jedes Rollen der Augen, jedes Schütteln des Kopfes, jedes Schnauben sollte offenkundig zum Ausdruck bringen, dass sich die Moderatorin nicht für dumm verkaufen lasse, sondern alles, wirklich alles, was ihr Gast sagen würde, für völlig konfus, mindestens selbstwidersprüchlich, von keinen Fakten gedeckt oder im besten Fall für eine durchschaubare Ausflucht halte“. Wenn man selbst bei einem solch linken Bollwerk wie der “Zeit” fassungslos ist, was Miosga und ihr Redaktionsleiter und Einflüsterer Stephan Kittelmann (der auch CDU-Mitglied ist) hier veranstalteten, sagt das wohl alles aus, was man über diese Sendung wissen muss.

Das Wort „Schande“ ist noch weit untertrieben für das, was hier geboten wurde. Auf gewisse Weise war diese Sendung die Entsprechung der “zufällig” beim Sommer-Interview mit Alice Weidel von Akteuren des linksextremistischen “Zentrums für politische Schönheit” skandierten “Scheiß-AfD”-Chöre. Und für diese gesamte Primitivpropaganda, die eine einzige Absage an jedes journalistische Berufsethos, ganz zu schweigen vom Programmauftrag des ÖRR ist, müssen alle Deutschen unter Androhung von Beugehaft jedes Jahr insgesamt mehr als acht Milliarden Euro an Zwangsgebühren zahlen; und das nur, um sich links-grüne Dauerbeschallung und die ständige Hetze von Agitatoren wie Jan Böhmermann, Anja Reschke, Sarah Bosetti und anderen anzuhören – oder eben solche Pseudo-Talkshows wie Miosga. Das einzig Gute daran ist, dass die Selbstentlarvung unweigerlich voranschreitet und am Sonntag nun endgültig jeder sehen konnte, wie weit es mit der ARD gekommen ist. Mehr denn je gilt, dass dieses ganze Gehirnwäsche- und Volkserziehungs-Mediensystem endlich abgeschafft werden muss. Es gibt keinerlei plausible Rechtfertigung mehr dafür, dass dieser linke Agitprop-Narrenzirkus von der Allgemeinheit zwangsfinanziert und dafür auch noch nach Strich und Faden belogen und in die Irre geführt wird. Übrigens: 2,6 Prozent aller Talkgäste waren 2025 AfD-Politiker, nach 2,3 Prozent im Jahr davor; für eine 25-Prozent-Partei ist dies bereist eine extreme Unterrepräsentation. Doch selbst in diesen wenigen Fällen, wo die einzige Realopposition im Land dann doch zu Wort kommen darf, wird sie systematisch benachteiligt, eingehegt von einer Übermacht an voreingenommenen agitatorischen Gegnern und prinzipiell in ein möglichst schlechtes Licht gerückt. Ein gutgemeinter Tip: AfD-Politiker sollten künftig einfach das Studio verlassen, sobald sie merken, was gespielt wird – und diesen miserablen Pseudojournalisten erst gar keine Gelegenheit geben, ihre perfiden, volksverdummend-hetzerischen Fallstricke auszulegen. So hätte es auch Tino Chrupalla vorgestern Abend tun sollen. Denn einer Inquisition linker Haltungsheuchler, die als flammende Verteidiger eines abgewirtschafteten Parteienkartells vor der bestellten Kulisse von Studio-Claqueren auftrumpfen, braucht sich niemand auszusetzen. Und Zuschauer sollten für diesen Rotz keinen Cent mehr bezahlen. (TPL)

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