Der inzwischen vollends linksgrün durchsetzte und am Staatstropf hängende deutsche Kulturbetrieb liefert seine systemloyale Propaganda-Assistenz seit jeher unter allen Fahnen und ist stets bei der Hand, wenn es darum geht, die wahren Probleme im Land totzuschweigen und stattdessen die große Projektion eines rechten Popanz zu bekämpfen. Und je mehr die betreffenden Blasen von der Wirklichkeit abgeschottet sind, desto bizarrer mischen sich die eigenen Wahnvorstellungen in irregeleitete und deviante Kreativität. So inszeniert nun das Hamburger Thalia-Theater, einst Prestige-Schauspielhaus der Hansestadt von Weltgeltung, zum Abschluss der Lessingtage am kommenden Wochenendeeinen dreitägigen „Prozess“ gegen die AfD. Festival-Chef Matthias Lilienthal hat dazu eigens den linksextremen Schweizer Theatermacher und Autor Milo Rau eingeladen, der auch Intendant der Wiener Festwochen ist. Mit Schauprozessen auf der Theaterbühne hat Rau Erfahrung, da er bereits eine ähnliche Inszenierung in Wien geleitet hat, bei der die AfD – welche Überraschung – “verboten” wurde.
Unter dem Titel „Prozess gegen Deutschland“ wird diese als “gewagtes Kulturprogramm” verkaufte Hetze gegen eine vom Parteiprogramm her lupenrein auf dem Boden des Grundgesetzes stehende, völlig legitime demokratische Oppositionspartei – inzwischen größte politische Kraft im Land und die mehr als ein Viertel der Deutschen repräsentiert – drei Tage lang stattfinden. „Ist ein Verbot der AfD möglich, ja rechtlich geboten, weil sie ‚aggressiv kämpferisch‘ die Demokratie bedroht? Verstößt sie fortgesetzt gegen das Grundgesetz, indem sie mit allen Mitteln die Meinungsfreiheit ihrer Kritiker*innen bekämpft? Diese Fragen werden genauso im Mittelpunkt der juristisch-theatralen Untersuchung stehen wie der Missbrauch des Rechts durch die Welt des Techno-Faschismus, die MAGA-Propagandawalze des Silicon Valley und das mediale Ökosystem rechtsextremer Gehirnwäsche – in Deutschland und auch international. Soll unsere Demokratie Stück für Stück zerpflückt werden?“, heißt es im Programm des Thalia-Theaters.
Mediales Ökosystem linksextremer Gehirnwäsche
Schon diese perfide Fragestellungen, die von frecher Täter-Opfer-Umkehr nur so strotzt, lässt das Schlimmste erahnen. Dass hier tatsächlich behauptet wird, die AfD würde ihre Meinungsfreiheit dazu missbrauchen, ihre Kritiker zu bekämpfen, obwohl das genaue Gegenteil der Fall ist, ließe sogar George Orwell im Grab erschaudern. Wenigstens ist man ehrlich: Die Selbsteinordnung “unsere Demokratie” lässt kein Zweifel offen, wes Geistes Kind hier Regie führt. Nichts von dem, was hier an linken Lügen vorgetragen wird, hat auch nur einen Funken Wahrheitsgehalt. Tatsächlich stimmt das genaue Gegenteil: Es ist das gesamte politisch-mediale Kartell einschließlich Justiz, Verwaltung und eben auch staatsalimentiertem Kulturmilieu, das antritt, um die AfD mit allen Mitteln zu vernichten. Und natürlich darf auch der Nonsens von „Techno-Faschismus“, „MAGA-Propagandawalze des Silicon Valley“ und einem „medialen Ökosystem rechtsextremer Gehirnwäsche“ nicht fehlen – als ob es sich nicht auch hier exakt umgekehrt verhalten würde.
Es existiert inzwischen ein gigantisches mediales Ökosystem linksextremer Gehirnwäsche, transportiert von ARD, ZDF und dem Großteil der Mainstream-Journaille, dessen Bedeutungsverlust sich zwar längst in rückläufigen Reichweiten, Auflagen, Abonnentenzahlen und schwindendem Zuspruch zeigt – doch umso hysterischer und schamloser nimmt sich die aufgebotene Propaganda aus. Dieses Kartell hat seinen Zenit endgültig überschritten und gerät immer mehr in die Defensive, weil sein Gaslighting und Heraufbeschwören von lächerlichen Scheinbedrohungen nicht mehr ziehen. Im schleichenden Rückzugsgefecht versucht man deshalb mit allen Mitteln gegenzusteuern – auch und gerade im Haltungs-Spiegelkabinett der konformistischen Mitläufer im Theaterbetriebs.
Ex-SPD-Justizministerin Däubler-Gmelin als Tribunalvorsitzende
Ab Freitag werden auf der Hamburger Bühne dann also eine „Staatsanwaltschaft“ und eine „Verteidigung“ geladene “Zeugen” und befragen und am Sonntag ihre Schlussplädoyers halten, bevor dann eine Jury aus Hamburger Geschworenen ein Urteil fällt. Wie dieses ausfällt, kann man sich unschwer vorstellen. Als Richterin wird die greise SPD-Juristin Herta Däubler-Gmelin fungieren, von 1998 bis 2002 Bundesjustizministerin in der rot-grünen Regierung von Gerhard Schröder und insofern für die Rolle geeignet, als sie in ihrer verbiesterten Art bereits an die DDR-Blutrichterin Hilde-Benjamin erinnert; das passt also. Die „Anklage“ wird von dem Journalisten Andreas Speit und der Rechtsanwältin Gabriele Heinecke vertreten, die “Verteidigung” übernehmen die Rechtsanwältin und Publizistin Liane Bednarz und der „Welt“-Journalist und Frédéric Schwilden. Außerdem soll es mehr als 35 prominente „Auskunftspersonen“ geben, darunter der „Aktionskünstler“ Jean Peters, der hinter der „Correctiv“-Lügengeschichte über das angebliche rechtsradikale „Geheimtreffen“ von Potsdam steckt. Ein veritables Ärgernis ist, dass sich leider auch AfD-Renegaten wie Ex-Parteichefin Frauke Petry und die frühere AfD-Abgeordnete Joana Cotar für dieses linke Narrenspiel hergeben, ebenso wie der bekannte Publizist Harald Martenstein und der CDU-nahe Historiker Andreas Rödder. Diese Besetzung soll vermutlich Ergebnisoffenheit und Kontroverse suggerieren – doch dieses Urteil steht in den Köpfen der Macher ohnehin fest, selbst dann, wenn am Ende als Plot-Twist dann doch ein anderes Resultat als erwartet herauskommen sollte.
Zur Einordnung: 30,4 Millionen Euro (!) Steuergeld fließen jährlich in die Subventionierung des Thalia-Theaters – auch, damit dort solche linken Propagandaveranstaltungen stattfinden können. Ein “Prozess” gegen die Linke als SED-Nachfolgepartei, gegen die korrupte Selenskyj-Regierung in der Ukraine, gegen Urheber der desaströs gescheiterten “Energiewende”, gegen Klima-Extremisten, gegen die Hamas, gegen das iranische Mullah-Regime, gegen islamistische Massenmörder, gegen Weihnachtsmarkt-Attentäter oder gegen illegal ins Land gelangte Messermörder auf deutschen Straßen, geschweige denn gegen Merkel und die Urheber der Migrationspolitik, die zahllose Leben kostet, wird man auf dieser Bühne und anderen Wallstätten der linksintellektuellen Gesinnungsbeweihräucherung natürlich niemals zu sehen bekommen… entweder, weil die federführenden Akteure mit all diesen Phänomenen insgeheim sympathisieren, oder weil sie dazu viel zu feige sind. Denn ihr standestypischer Konformismus als Mitläufer im eingebildeten Widerstand erlaubt ihnen ausschließlich die Selbstinszenierung linker Lebenslügen, unter Ausgrenzung aller Andersdenkenden. Das Steuergeld, mit dem dieser Propagandarotz bezahlt wird, wird gleichwohl von allen vereinnahmt – auch von AfD-Wählern. (DM)























