erbert Grönemeyer (Siebbi - Herbert Grönemeyer; siehe Link; CC BY 3.0)
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Gähn: Auf seiner „Mittendrin – Akustisch“-Tour gibt Grönemeyer wieder mal den Anti-Rechts-Krieger

Grönemeyer gibt in Hamburg erneut den links-woken Oberlehrer – mit großen Worten, kleinem Tiefgang und wachsender Distanz zur Realität seiner Fans. Während er von der Bühne aus „Kampf gegen Rechts“ predigt, wirkt der schmuddelig daherkommende Millionär im Komfortmodus einfach nur noch lächerlich.

Herbert Grönemeyer hat wieder zugeschlagen. In der Hamburger Barclays Arena, mitten in seiner „Mittendrin – Akustisch“-Tour, umgeben von Chor, Streichern und von seinen ihm ergebenen Fans bejubelt, kommt wieder einmal die – gähn- politische Belehrung des millionenschweren in die Jahre gekommenen Nuschelbarden:  „Wir halten zusammen, egal, wie sehr gehetzt wird“, ruft er. Und dann alle: „Wir bleiben so lange als bürgerliche Mitte stabil, bis ihr in euren Löchern verschwindet.“ Seine links-woke Fangemeinde tobt, Neigungsmedien wie t-online klatschen im Takt und titeln „Klare Worte gegen Rechts: Grönemeyer setzt Zeichen in Hamburg“ und der 69-jährige Held strahlt, als hätte er gerade „unsere Demokratie“ wieder einmal eigenhändig gerettet.

Seine Volkserziehung läuft seit Jahren nach dem selben Schema ab: aggressive Hetze in Richtung der „Hetzer“ – gemeint sind natürlich Rechtsextreme, Rechtspopulisten, die AfD und alles, was er als braun wahrnimmt. Ähnliches liefert er bereit in Berlin ab: Dort warnte er vor „jedem rassistischen Gelalle von rechts“, nannte es „widerlich, ekelhaft und gemein“. In Hannover und anderswo auf der Tour wiederholt sich das Muster: Klare Kante gegen Rechts, Hetze verurteilen, Demokratie verteidigen – bis die Gegner „in ihren Löchern verschwinden“.

Genau dieser mobbelige, alte, weiße Mann, der diesen Hass gegen Nicht-Links-Denkende ausstößt, lebt in abgeschirmten Sphären: Früher lang in London (Firmen, Adresse bis 2009), heute offiziell Berlin, aber mit Pendeln zwischen teuren Metropolen. Sein Vermögen wird auf rund 18 Millionen Euro geschätzt, jährlich fließen Millionen rein – als erfolgreichster deutscher Popsänger aller Zeiten. Während er von der kreisrunden Berliner Bühne herab doziert, umgeben von Security und Technik, kämpft der normale Steuerzahler mit explodierenden Mieten, Energiepreisen, Jobunsicherheit und schwindender Rente und einer immer unsicherer werdenden Heimat aufgrund einer komplett aus dem Ruder gelaufenen, kulturfremden Massenmigration. Grönemeyer predigt Zusammenhalt gegen Hetze – aus einem Leben, das mit dem Alltag der meisten Zuschauer, die seinen linken, hasserfüllten Blödsinn trotzdem bejubeln, so viel zu tun hat wie ein Privatjet mit dem Regionalexpress. Ein Rat à la Ricky Gervais: Bleib bei deinen Songs, Herbert. Die berühren viele. Die politischen Hasstiraden aus der Loge – „bis ihr in euren Löchern verschwindet“, „rassistisches Gelalle“, „widerlich, ekelhaft“ – wirken mittlerweile wie abgenutzte Kampfparolen. Immer mehr haben genug davon, sich von Leuten, die den Gestank der Realität nicht mehr riechen, vorschreiben zu lassen, wie er zu denken hat.

(SB)

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