Mal zuviel, mal zuwenig: Wind & Solar (Symbolbild:Shutterstock)
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Kosten der “Energiewende“ jagen von Rekord zu Rekord – weil immer mehr nicht nutzbarer Wind- und Solarstrom produziert wird

Im vergangenen Jahr erreichten die Kosten für den Wahnsinn der „Energiewende“ einen neuen absurden Höhepunkt. Zwischen Juli und September wurden insgesamt 1.157 Gigawattstunden (GWh) Solarstrom mehr produziert, als in die überlasteten Netze eingespeist werden konnte. Das waren doppelt so viele wie 2024. Bei Windrädern an Land waren es 747 GWh, ein Zuwachs von 46 Prozent. Hochgerechnet auf das Gesamtjahr 2025 haben die Bürger dieses Landes insgesamt drei Milliarden Euro für nicht genutzten Strom bezahlt – und zwar, weil die Betreiber die gesetzliche Garantie haben, dass sie entschädigt werden, wenn sie wegen Netzüberlastung keinen Strom einspeisen können.

Laut Bundesnetzagentur betrugen diese Zahlungen von Juli bis September 2025 rund 667 Millionen Euro. Im Jahr davor waren es 608 Millionen. Es ist ein einziger Irrsinn, der auf der ganzen Welt nicht seinesgleichen und eine weitere monströse Hypothek, die Robert Habeck hinterlassen hat. Seine Nachfolgerin, Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, will nun zumindest durchsetzen, dass Neuanschlüsse nur noch dann schnell ans Netz angeschlossen werden, wenn die Projektfirmen bis zu zehn Jahre lang auf Entschädigungen verzichten.

Einstufung von “Engpassgebieten” geplant

Als solche „Engpassgebiete“ sollen Regionen eingestuft werden, in denen im vorausgegangenen Kalenderjahr drei Prozent der Strommenge wegen einer drohenden Überlastung nicht eingespeist wurden. Außerdem sollen Anlagenbetreiber sich an den Baukosten für neue Netze beteiligen. Das würde die Projektkosten für neue Wind- oder Solaranlagen weiter erhöhen. Außerdem sollen das Wirtschaftsministerium und die Bundesnetzagentur künftig entscheiden, welcher Anlagen als wichtig gelten und somit schneller ans Netz gehen.

Das bislang geltende „Windhundprinzip“, wonach der schnellste Antrag automatisch bevorzugt wird, soll abgeschafft werden, da es „nicht mehr zeitgemäß“ sei. Branchenvertreter jammern bereits, Reiches Pläne seien ein „Energiewendestopp durch die Hintertür“. Sollte dies wirklich der Fall sein, hätte sie sich ewige Verdienste um Deutschland erworben. (TPL)

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