Diese widerliche antiisraelische Stimmungsmache war dann sogar für die SPD zuviel, zumindest in Frankfurt, wo trotz eines zunehmend judenfeindlichen Klimas in Deutschland noch immer sehr viele Menschen mosaischen Glaubens leben: Die Frankfurter SPD hat im Kommunalwahlkampf Plakate ihres Listen-Kandidaten Jan Regler entfernen lassen. Der politisch zum Glück völlig unbedeutende Hinterbänkler (Listenplatz 69) hatte seine linke Israelfeindlichkeit zum Wahlkampfinhalt gemacht und auf seinen Plakaten ein Palästinensertuch (Kefijeh) sowie Wassermelonen-Ohrringe – ein Symbol für Palästina – getragen und in sozialen Medien Beiträge veröffentlicht, die Israel Nazi-Methoden vorwarfen und als lupenrein antisemitisch zu bezeichnen sind.
Damit erwies sich Regler als Inbegriff eines typisch deutschen linksradikalen Nachgängers Braunhemden von einst, die durch moralische Gleichsetzung Israels mit dem Nationalsozialismus eine unbewusste Entlastungs-Schulumkehr betreiben (“die sind ja auch nicht besser”) und die Juden letztlich auf eine Stufe mit ihren Mördern stellen.
Verlogene Scheindistanz
Selbst für die Genossen, die ihre Wahlkämpfe inzwischen vollkommen im Zeichen des Islamismus betreiben, ging das dann doch zu weit: Die örtliche SPD-Spitze um Ina Hartwig und Geschäftsführer Daniel Duncker-SpAnteyer distanziertee sich scharf und erklärte, solche “einseitigen Positionen” widersprächen “der Parteilinie und dem Bekenntnis gegen Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit”; Eine freilich reichlich verlogene und heuchlerische Scheinabgrenzung, denn auch wenn viele SPDler Nicht so plump und uncamoufliert wie Regler auftreten, sympathisieren sie doch dennoch mit den Hamas-Zielen und dem angeblichen palästinsischem “Freiheitskampf”.
Kandidaten, hieß es laut FAZ aus der Frankfurter Parteizentrale, dürften Plakate zwar selbst finanzieren, doch Regler habe die Vorgabe einer “schlichten, symbolfreien Darstellung” missachtet. Ihm wurde daher die Nutzung des SPD-Logos untersagt. Die Partei zeigte sich “enttäuscht” über ihren Kandidaten und prüft künftig strengere Kontrollen. Regler zeigte sich indes auf Facebook unbelehrbar und schrieb unbeirrt, die Symbole drückten “Solidarität mit Menschen arabischer/palästinensischer Herkunft und Opfern von Gewalt und Rassismus”, verbunden mit dem Mantra, er sei “gegen Antisemitismus und setze sich für friedliches Zusammenleben ein”; so etwas hätten vor 85 Jahren vermutlich auch Reinhard Heydrich oder Josef Goebbels gepostet, hätte es damals schon Social Media gegeben… (TPL)























