Seit der Veröffentlichung der letzten Studie über den Kinderschänder-Pädagogen Helmut Kentler herrschte knapp zwei Jahre lang mediale Funkstille. Vergangene Woche veröffentlichte nun der öffentlich-rechtliche Sender “3sat” einen Dokumentarfilm über das pädokriminelle Kentler-Experiment in Berlin. Zunächst ist zwar generell positiv zu bewerten, daß sich große Medien mit Kentler befassen. Die Doku befragt u.a. den Betroffenen „Marco“ und veranschaulicht durch zahlreiche Ausschnitte aus Fernsehsendungen, wie präsent Kentler in den Medien war. Jedoch fördert die Doku keine neuen Erkenntnisse zutage. Die Journalisten verpassen die Chance, Druck auf die Berliner Senatsverwaltung auszuüben, die viele wichtige Anfragen zu den Verantwortlichen ihnen nicht beantwortet hat. Katastrophal ist dann allerdings, daß die Doku unterschlägt, daß Kentlers pädophil motivierte Ideen vom „Kind als sexuelles Wesen“ etc. bis heute fälschlicherweise als „wissenschaftlicher Standard“ in sexualpädagogischen Konzepten von Schulen und Kitas beschrieben und angewandt werden.
Ausgerechnet Uwe Sielert darf in der “3sat”-Doku zu Wort kommen, der nicht nur eng mit Kentler befreundet war, sondern der die Kentler-Pädagogik fortentwickelt und erst flächendeckend verbreitet hat, ohne daß dies mit einem einzigen Wort kritisch hinterfragt wird! Ein Erziehungswissenschaftler zieht sogar noch das Fazit, Kentler habe, „indem er die Sexualpädagogik ein Stück weit nach vorne gebracht hat, auch für bestimmte gute Momente gesorgt“. Dieser Falschbehauptung ist entschieden zu widersprechen – denn hier gerät die Doku regelrecht zur kritischen wissenschaftlichen Sichtweisen, unter anderem in dieser Dokumentation über Kentler dargelegten Fakten.
Symposium im April liefert echte Aufklärung
Sie erweist sich damit geradezu als Antithese zum den Schlussfolgerungen der seitherigen Aufarbeitung. Ja, es drängt sich sogar der Verdacht auf, mit der “3sat”-Doku solle womöglich die derzeit immer stärker unter Beschuss geratende, übergriffige Sexualpädagogik, die weiterhin Teil der linkswoken Agenda ist, von Kentlers Verbrechen abgetrennt werden – eben weil sie in wesentliche Teilen auf dessen “Forschung” basiert, soll die kompromittierende Verbindung geleugnet werden. Sogar in der “taz” zieht die Journalistin Nina Apin ein kritisches Resümee über die “3sat”-Doku: „Dass am Ende noch die ‚vielen guten Momente‘ gewürdigt werden, die Helmut Kentler – trotz allem – der deutschen Sexualpädagogik beschert habe, ist unverständlich und schadet dem gesamten Film.“
3sat ist indes kein Einzelfall. Der blinde Fleck „Sexualpädagogik“ zieht sich wie ein roter Faden durch die Kentler-Berichterstattung vieler Medien und trifft unter anderem auch auf die neue Podcast-Reihe der „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ zu, die wir ausführlich analysiert haben. Im Gegensatz dazu arbeiten Thinktanks und Netzwerke Kentlers Einfluss kompromisslos auf. “DemofürAlle” veranstaltet am 11. April 2026 im Raum Kassel ein Symposium unter dem Titel „Kentler – Kinder – Kirche: ‚Sexuelle Bildung‘ in kirchlichen Schulen und Kitas“, das aufzeigen soll, wie gründlich und nachhaltig Kentlers vergiftetes Erbe selbst in kirchliche Einrichtungen eindringen konnte und dort bis heute weiterpropagiert wird. Wer sich für dieses Symposium anmelden möchte, kann dies hier tun.(TPL)























