Zum zweiten Mal nach ihrem Entschluss, sich von der Kanzlerschaft zurückzuziehen, hat Angela Merkel Deutschland einen Dienst erwiesen, indem sie gestern über eine vom Steuerzahler bezahlte Sprecherin, ausrichten ließ, es sei „abwegig“, dass sie im kommenden Jahr als Bundespräsidentin kandidieren würde. Zuvor sorgten Gerüchte, wonach die Grünen Merkel als Kandidatin vorschlagen könnten, für Panik bei Bundeskanzler Friedrich Merz und seinen Leuten. Denn Merz könnte sich schlecht einer Kandidatin aus der eigenen Partei verweigern, ohne wieder einmal als Witzfigur dazustehen. Da Merkel aber seit Jahrzehnten seine Erzfeindin ist, obwohl er – dank SPD – ihre unselige Zerstörungspolitik nach dem Sesselwarmhalte-Übergangskanzler Olaf Scholz nahtlos fortgesetzt, könnte er auch nicht einfach zusehen, wie sie Staatsoberhaupt wird und ihn permanent überschatten würde.
Laut „Bild“ erwägt die CDU, vorsichtshalber bereits in den nächsten Wochen einen eigenen Kandidaten für die Bundespräsidentschaft vorzuschlagen, obwohl dessen Wahl erst in einem Jahr ansteht. Alles deutet darauf hin, dass dann eine Frau ins Schloss Bellevue einziehen wird, wobei es sich höchstwahrscheinlich um Bundestagspräsidentin Julia Klöckner oder Bildungsministerin Karin Prien handeln wird. Bei beiden kann einem angst und bange werden, aber Schlimmeres als Merkel wäre natürlich kaum denkbar.
Absurde Vorstellung
Dass es überhaupt als vorstellbar erscheint, dass diese Person, die Deutschland in den 16 Jahren ihrer Kanzlerschaft einen Schaden zugefügt hat, von dem es sich nie mehr erholen wird und die den Rest ihres Lebens abwechselnd im Gefängnis und vor Untersuchungsausschüssen verbringen müsste, wenn es eine höhere Gerechtigkeit gäbe, um sich dort für den zerstörerischen Wahnsinn ihrer Migrations-, Energie- und Coronapolitik zu rechtfertigen, nun auch noch für das höchste Amt im Staate gehandelt wird, ist unfassbar.
Der links-grüne Gesinnungsstaat hat unter ihrer Ägide ihren Ursprung. Sie ließ zu und förderte, dass die Bevölkerung in Gut und Böse eingeteilt wurde, sie hat die CDU nach links gerückt und ihr damit den langfristigen Todesstoß versetzt. Ihr Vermächtnis ist der Untergang Deutschlands als Kultur- und Wirtschaftsnation. Die Grünen und ihr Anhang, dessen Werk Merkel verrichtete, ohne dass die Grünen je mit ihr regiert hätten, würden sie zweifellos mit Freuden wählen, während der Rest des Landes ihren Namen ebenso verflucht, wie es künftige Generationen tun werden. (TPL)























