Szene aus dem Video (mit grafisch hervogehobenem Nummernschild) (Foto:ScreenshotTelegram)
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Heidi und die Protzlimousine: Luxus auf Kosten der Allgemeinheit ist für Linke kein Problem – aber Reiche gehören enteignet oder erschossen

Im Internet kursiert derzeit ein Video, dass Linken-Chefin Heidi Reichinnek zeigt, wie sie, offensichtlich bester Laune, in Berlin aus einer protzigen Audi A8-Limousine steigt, die man wohl kaum als das angemessene Gefährt für eine proletarische Revolutionärin bezeichnen würde. Sollte die Darstellung echt sein, wäre es ein Skandal: Der deutsche Arbeiter kann sich ein solches Vehikel jedenfalls kaum leisten, wohl aber jemand, der, wie Reichinnek, fürstlich auf dessen Kosten lebt, während sie vorgibt, seine Interessen zu vertreten. Auf dem Nummernschild prangen auch noch ihre Initialen und ihr Geburtsdatum.

Wie immer im Sozialismus, ist die Funktionärsschicht gleicher als das Fußvolk und hat keinerlei Skrupel, sämtliche sich bietenden Privilegien mitzunehmen. Mit dem Lastenrad fährt Reichinnek jedenfalls nicht zum Klassenkampf. Damit erweist die Co-Vorsitzende der SED-Nachfolgepartei sich als würdige Nachfolgerin der Genossen Honecker, Mielke und Co., die prunkvoll in Wandlitz residierten und es ihrem Volk überließen, den wahren Sozialismus am eigenen Leib zu erfahren.

In Erklärungsnöten, falls es keine KI ist

Die AfD-Bundestagsabgeordnete Beatrix von Storch richtete daraufhin einige Fragen an ihre linke Bundestagskollegin, die wohl jeden ebenfalls umtreiben dürften, der diese Bilder sieht: „Ist dieser 100.000-Euro dieselbetriebene Audi A8 50 TDI mit Ihren Initialen HR und Ihrem Geburtsdatum 19. April Ihr Wagen? Fahren Sie den privat oder zahlt den die Partei? Oder ist das eine KI-Fälschung? Ich glaube, nicht nur Dieselfahrer und Linke-Wähler haben Fragen“.

Das Video jedenfalls scheint nach Einordnungen im Netz authentisch zu sein und dürfte Reichinnek und ihre Genossen in erhebliche Verlegenheit bringen. Wer den Kapitalismus abschaffen und noch den letzten Cent aus den „Reichen“ herausbesteuern will, sich aber zugleich in einer typischen Kapitalisten-Kutsche durch die Hauptstadt chauffieren lässt (oder selbst fährt), würde allerdings zu Recht in Erklärungsnöte geraten. Nun darf man gespannt sein, ob und wie Reichinnek darauf reagieren und mit welchen kreativen Erklärungen sie aufwarten wird. Zumindest ahnt man jetzt, wie sie zu den Barrikaden reisen wird, auf denen sie gegen den nur in ihrer Einbildung existierenden „Faschismus“ kämpfen will.

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