Schwesig-Spezi Lilly Blaudszun ist erst 24 und schon Sprecherin der Ministerpräsidentin (Foto:Imago)
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Schweriner SPD-Filz: Manuela Schwesig versorgt Umfeld ihrer Sprecherin Blaudszun mit lukrativen Landesaufträgen

Während sich die Mainstream-Journaille darüber empört, dass AfD-Politiker in Sachsen-Anhalt Verwandte im Bundes- oder Landtag als Mitarbeiter beschäftigen und so tun, als sei dies bei anderen Parteien undenkbar, treibt der wahre Parteienfilz weiter seine Blüten.
Letzten Monat ernannte Manuela Schwesig, die SPD-Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, die 24-jährige Lilly Blaudszun zu ihrer Sprecherin, die seit frühester Jugend eng mit Schwesig und der SPD verbandelt ist. Parallel dazu arbeitet sie jedoch auch für die Unternehmensberatung “365 Sherpas”, die von Schwesigs Staatskanzlei „mit lukrativen Aufträgen versorgt“ wird, wie der Landesvorsitzende des Steuerzahlerbunds, Sascha Mummenhoff, kritisiert. Regierungssprecher Andreas Timm wies die Vorwürfe natürlich als falsch und „an den Haaren herbeigezogen“ zurück. Die Firma sei von der Landesregierung beauftragt worden, bevor Blaudszun dort tätig wurde.

Eine Anfrage der „Ostsee-Zeitung“ an die Staatskanzlei zeigt jedoch, dass auch nach Blaudszuns Eintritt in die Firma im Juli 2024 weiterhin Aufträge erteilt wurde. „Bei der Berufung von Frau Blaudszun handelt es sich um eine Entscheidung des SPD-Landesverbandes und nicht der Staatskanzlei“, so Timm weiter. Da Schwesig auch SPD-Landeschefin ist, macht dies natürlich de facto keinen Unterschied.

Typisches Produkt des Linksstaats

Das Land zahlte auch noch über 330.000 Euro für den Aufbau einer neuen Internetpräsenz an die Ressourcenmangel Integral GmbH, die, wie 365 Sherpas zur Hirschen-Gruppe gehört. Auch hier will Timm kein Problem erkennen. Der Auftrag sei seinerzeit vom Landesamt für Innere Verwaltung europaweit ausgeschrieben worden. Die eingereichten Angebote seien „nach bei solchen Vergaben festen Kriterien, wie Preis, Qualität, Kreativität, Präsentation bepunktet worden“. Blaudszun selbst sieht ebenfalls keinen Konflikt. Bei 365 Sherpas berate sie Unternehmen mit Blick auf ihre Kommunikation. Mandate mit potenziellen Interessenkonflikten werde sie nicht übernehmen, es gebe keinerlei Vermischung von Parteiarbeit und Agenturmandaten, teilte sie mit.

Das ist natürlich alles Augenwischerei. Blaudszun arbeitete bereits 2020 und 2021 für die SPD in Mecklenburg-Vorpommern und war beim Landtagswahlkampf 2021 Mitglied in Schwesigs Social Media-Team. Sie ist ein typisches Produkt des Linkstaates. 2019 verkündete sie: „Mein Vaterland interessiert mich nicht die Bohne“ und natürlich ist sie gegen jegliche Verschärfung der Migrationspolitik. Nun ist sie auch noch Schwesigs Sprecherin und in einer Firma tätig, die von Schwesigs Regierung mit Aufträgen versorgt wird. Dies ist der wahre Filz in Deutschland, nicht ein paar Verwandte, die die AfD beschäftigt. (TPL)

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