Fremdsprache Deutsch: Eine vielerorts typische Schulklasse in Deutschland oder Österreich (Symbolfoto: Durch Tolga Sezgin/Shutterstock)
[html5_ad]

Steigender Migrationsanteil und Sprachverwirrung machen Schule unmöglich: Immer mehr Erstklässler bleiben sitzen

In welchem Ausmaß die Massenmigration diese Gesellschaft auf allen Ebenen zerstört, zeigt sic auch und gerade bereits an den Schulen, wo deutschsprachige Kinder vielerorts nur eine winzige Minderheit bilden und ein geregelter Schulbetrieb faktisch nicht mehr möglich ist.
An einer Grundschule in Gelsenkirchen müssen nun 40 von rund 150 Kindern die 1. Klasse wiederholen. Bereits im letzten Jahr waren es 32. Der Grund dafür ist natürlich der selbst für Ruhrgebietsverhältnisse extrem hohe Migrantenanteil an der Schule. „Es gibt dort viele Kinder, die noch nicht einmal über das sprachliche Grundgerüst verfügen“, erklärte Stadträtin Anne Heselhaus, die als Gegenmittel die alte Forderung nach Sprachförderung in den ersten drei bis vier Lebensjahren während des Besuchs einer Kita, der am besten verpflichtend werden soll.

Dass die Kommunen erstens kein Geld dafür haben und auch eine frühere Sprachförderung scheitern muss, wenn die Eltern zuhause kein Deutsch sprechen und gar nicht wollen, dass ihre Sprösslinge die Sprache lernen, wird bei solchen Forderungen stets ausgeblendet. Insgesamt müssen in Gelsenkirchen 281 Kinder die 1. Klasse wiederholen. Für das kommende Schuljahr gibt es 2.906 Anmeldungen. Die Gesamtkapazität aller Grundschulen liegt bei 3.010 Plätzen.

Überall dasselbe Problem

Um der Schulkatastrophe Herr zu werden- beziehungsweise, um sie zu vertuschen,- wurde in Nordrhein-Westfalen die sogenannte Schuleingangsphase (SEP) eigeführt, die Unterschiede bei Lernstand und Sprachkenntnis der Kinder ausgleichen soll. Sie kann ein bis drei Jahre dauern, die reguläre Dauer beträgt zwei Jahre. Offiziell gilt dies nicht als Sitzenbleiben. Diese Zustände sind aber natürlich nicht auf Gelsenkirchen beschränkt. Dort treten sie nur besonders massiv auf. 2023 sorgte die Gräfenau-Schule in Ludwigshafen für Schlagzeilen, weil 35 Kinder die erste Klasse wiederholen mussten.

„An allen Schulen in Ludwigshafen beträgt der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund mindestens 50 Prozent. Und somit haben alle Schulen die gleichen Probleme und bedürfen der gleichen Unterstützung wie wir“, erklärte Schulleiterin Barbara Mächtle. Sie sei seit 2004 an der Gräfenauschule und die Anzahl der Wiederholer sei immer schon so hoch gewesen. 2023 sei dann eben publik geworden. Die millionenfache Massenmigration seit 2015 hat dieser Entwicklung aber eine Beschleunigung verpasst, die das System endgültig zum Kollaps bringen wird. (TPL)

89da0c579372422bbf79a32e70cc4ca8
image_printGerne ausdrucken

Themen