Lügen kommen aus dem Mund von Friedrich Merz, Bundeskanzler und CDU-Vorsitzender, reichlich – daran sind seine Anhänger und suizidalen Mitläufer gewöhnt, doch hier dürfte er ausnahmsweise Wort halten: Kurz vor dem Bundesparteitag der CDU in Stuttgart am kommenden Wochenende (20./21. Februar 2026) schon einmal vorsorglich angeordnet, dass der Alkoholausschank eingeschränkt werden soll. In einem Schreiben der Parteizentrale an die Aussteller heißt es wörtlich: „Aufgrund einer aktuellen Lagebeurteilung und auf Entscheidung des Parteivorsitzenden hin müssen wir den Zeitplan für den Ausschank alkoholischer Getränke am Freitagabend leider kurzfristig anpassen.“
Konkret wird gebeten, den Ausschank von Bier, Wein und anderen alkoholischen Getränken im Ausstellerbereich während der Sitzungen komplett auszulassen. Begründung: „Um das ehrgeizige Programm der Antragsberatungen erfolgreich und pünktlich abzuschließen, ist es essenziell, dass die Delegierten bis zum Sitzungsende im Plenarsaal verbleiben.“ Wie der “Merkur“ schreibt, soll Alkohol soll erst danach – beim Baden-Württemberg-Abend nach Abschluss der offiziellen Sitzung – ausgeschenkt werden. Die Maßnahme sorgt begreiflicherweise für Aufsehen und wird von regierungstreuen Pro-Merz-Medien launig als „Bier-Ansage“ oder „Abstinenz-Befehl“ kommentiert – doch nichts geschieht bekanntlich ohne Grund – und so kann man spekulieren, weshalb die Sprit-Grenze verfügt wird.
Prävention von rauschbedingten Wutausbrüchen gegen Merz‘ Linksverrat an der Partei?
Im Lichte negativer Erfahrungen der Vergangenheit ist man offenbar bestrebt, Konzentration und Disziplin bei den Delegierten zu gewährleisten – um peinliche Auftritte zu vermeiden oder, wahrscheinlicher, zu verhindern, dass sich der bei immer mehr CDU-Politikern und damit auch Delegierten schwelende Frust (wenn nicht Zorn) über die Merz-Selbstunterwerfung unter die SPD und die linkste, wortbrüchigste und rückgratloseste Politik aller Zeiten bei alkoholbedingt “gelockerter” Zunge Tiraden oder Wutreaktionen Bahn bricht. Dass das “umfangreiche Programm” mit zahlreichen Anträgen u. a. zu Teilzeitarbeit und solch abseitigen Themen wie einem möglichen Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche die volle Aufmerksamkeit erfordere, erscheint eher als Ausrede – denn bei allen Parteitagen wurde kräftig ins Glas geschaut und das hat – früher, als die CDU noch eine ernstzunehmende Partei war, die nicht von charakterlosen Opportunisten zum eigenen Vorteil zerstört wurde – noch nie der Produktivität oder Ernsthaftigkeit geschadet.
Ob sich Merz hier einen Gefallen tut? Denn “Höhepunkt” des ersten Tages des Parteitags soll seine Wiederwahl von Merz als Parteichef sein – und, schlimmer noch, als “Ehrengast” (!) wird die Große Deutschlandzerstörerin, Altkanzlerin Angela Merkel, erwartet. Beides kann man eigentlich nur im Vollrausch ertragen… (TPL)























