Die Jugendkriminalität steigt, die Verbrechen sind oft von erschütternder Grausamkeit geprägt, die Täter werden immer jünger. Laut Bundeskriminalamt (BKA) stieg die Zahl der tatverdächtigen Kinder 2024 im Vergleich zum Vorjahr bundesweit um 11,3 Prozent auf 13.755 Fälle. Bei den jugendlichen betrug der Anstieg 3,8 Prozent auf 31.383 Fälle. Seit Jahren wird gefordert, das deutsche Strafmündigkeitsalter, das derzeit bei 14 Jahren liegt, abzusenken, um es den neuen Realitäten anzupassen. Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul hatte bereits im Januar gefordert, eine Absenkung des Alters der Strafmündigkeit auf zwölf Jahre zu prüfen. „Wenn immer mehr junge Menschen straffällig werden, müssen wir unser Sanktionssystem anpassen“, sagte er. Auch Jugendliche müssten für ihr Verhalten geradestehen. „Wenn wir ehrlich sind, sind Zwölfjährige heute nicht mehr so, wie sie vor 20 Jahren waren“, so Reul. Der Tod des 14-jährigen Yossef, der in Dormagen von einem 12-Jährigen erstochen wurde, hat die Debatte nun wieder in die Öffentlichkeit gebracht.
Von SPD-Bundesjustizministerin Stefanie Hubig kam nun aber eine Absage – wie immer mit den üblichen linken Scheinargumenten. Das Strafrecht sei „kein Allheilmittel“, man dürfe nicht der Illusion erliegen, dass sich potenzielle Täter allein durch schärfere Strafen abschrecken ließen und dann alles gut sei. Beim Jugendstrafrecht sei sie klar dagegen, die Strafmündigkeit ab vierzehn Jahren noch weiter abzusenken. Kinder gehörten nicht ins Gefängnis und nicht vors Strafgericht, meint sie. „Natürlich muss die Rechtsordnung reagieren, wenn ein Kind – und wir reden hier über Menschen unter vierzehn Jahren – eine schwere Straftat begeht. Aber dann sind in erster Linie Jugendhilfe und Familiengerichte gefragt“, so Hubig.
Null Effekt
Es müsse darum gehen, das Kind zu unterstützen und zu erziehen, „um es auf die richtige Bahn zu lenken. Im Gefängnis ist es fehl am Platz“.
Es ist die typisch linke Negation persönlicher Verantwortung und das Festhalten an gescheiterten Konzepten. Der stetige Anstieg der Jugendkriminalität, natürlich auch und gerade durch die Massenmigration, bestätigt, dass hier mit Jugendhilfe und Sozialarbeit kaum noch etwas auszurichten ist. Und natürlich durfte auch das Gefasel über die angeblichen Gefahren der sozialen Medien nicht fehlen, die das neueste Steckenpferd der gescheiterten europäischen Eliten sind. „Wir müssen Wege finden, wie wir Kinder und Jugendliche besser vor den schädlichen Folgen von sozialen Medien schützen. Und zwar bald. Auch Altersbeschränkungen für soziale Medien dürfen kein Tabu sein“, so Hubig weiter. Sie plädierte für ein „stimmiges Gesamtpaket zum besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen – also Altersbeschränkungen als eine Maßnahme von mehreren“.
Das alles wird, angesichts der allgemeinen Verrohung, natürlich nicht das Geringste bewirken. Es ist naiv zu glauben, dass heutige 14- und selbst 12-Jährige noch mit den pädagogischen Methoden aus der linken Mottenkiste der 70er-Jahre zu erreichen sind. Diese sind aber die ewige Antwort von SPD und Grünen auf alles, zumal dieser Bereich ohnehin die Domäne ihres Anhangs ist. Da von der CDU auch hier keine Initiativen in die richtige Richtung zu erwarten sind, wird sich die brutale Gewalt unter Jugendlichen also unvermindert fortsetzen. (TPL)























