Der Anleger als Goldesel: Der neosozialistische staatliche Moloch kennt kein Halten mehr (Symbolbild: Grok)
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Staatliche Vermögensvernichtung: Niederländisches Gesetz sieht Besteuerung fiktiver Kursgewinne bei Aktien, ETF und Krypto vor

Ein letzte Woche in den Niederlanden beschlossenes Gesetz zur Besteuerung von Kursgewinnen von ETFs, Aktien und Kryptowährungen mit nicht weniger als 36 Prozent ist ein Fanal für die immer grenzenlosere Übergriffigkeit des Staates. Es ist zu befürchten, dass dies auch in anderen europäischen Ländern und auf EU-Ebene Nachahmer finden wird. Was das niederländische Gesetz, das ab 2028 gelten soll, besonders perfide macht, ist, dass hier Gewinne besteuert werden, die gar nicht real sind, sondern erst einmal nur auf dem Papier existieren.

Laut dem niederländischen Abgeordnete Michel Hoogeveen würde die Umsetzung des Gesetzes in der Praxis so aussehen: Der Ausgangspunkt sind 500 Aktien mit einem Wert von 50.000 Euro. Ein Jahr später stehen sie bei 100.000 Euro. Der Gewinn läge also bei 50.000 Euro, ist aber noch gar nicht realisiert und verfügbar. Dennoch würde er als Einkommen behandelt und -nach Abzug eines Freibetrags von 3.600 Euro-, mit 36.000 Euro besteuert, was 16.704 Euro bedeuten würde. Und das von Geld, das es gar nicht gibt! Wenn der Kurs aber wieder fällt und der Depotwert auf 60.000 Euro sinkt, beträgt der reale Gewinn nur noch 10.000 Euro, die Steuerlast bliebe aber bei 16.704 Euro, da sie auf der Bewertung vom 1. Januar basiert.

Niemand wird mehr in den betroffenen Anlageformen investieren

Zur Ableistung der Steuerschuld müssten Anleger dann sogar Aktien verkaufen. Danach bleiben in diesem Beispielfall 43.296 Euro. Von den ursprünglichen 500 Aktien blieben noch 360, aus einem realen Gewinn von 10.000 Euro würde ein realer Verlust von 6.704 Euro! Eine umgekehrte Pflicht des Fiskus, Steuern zurückzuzahlen, wenn man Verluste erlitten hat, ist offenbar nicht vorgesehen.

Das Gesetz ist somit ein einziger Irrsinn. Damit ist das Anlagemodell Aktien oder Krypto-Währung erledigt, weil niemand, der noch bei Trost ist, horrende Steuern auf rein fiktive Gewinne zahlen wird. Bei schwachen Marktphasen, die völlig normal sind, müsste man Teile seines Depots verschleudern, nur um die Steuern auf ein imaginäres Einkommen zu begleichen, das zu einem willkürlich festgelegten Datum bestand. Damit wird Vermögen, auch und gerade die Altersvorsorge vieler Menschen, vom Staat vernichtet. Gerade in Deutschland, wo die Phantasie beim Erfinden immer neuer Steuern und Abgaben ohnehin unerschöpflich ist, werden bald die ersten, vermutlich natürlich die linken Parteien, mit einem ähnlichen Vorschlag herauskommen, um den „Reichen“, die man ja nicht genug schröpfen kann, einen weiteren Schlag ins Kontor zu versetzen. (TPL)

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