Der Unterschied zwischen Linksradikalen und Neonazis ist nur marginal.: Linksradikale Truppen, darunter die studentische Linkspartei-Sektion, die antizionistische „Jüdische Stimme“ und die DKP, rufen zu einer Protestaktion gegen die KZ-Gedenkstätte Buchenwald. Der perverse Vorwurf: nicht israelfeindlich genug. Zudem würden propalästinensische Aktivisten kriminalisiert!
Linksradikale Gruppen planen laut einem Bericht der Bildzeitung eine Demonstration gegen die KZ-Gedenkstätte Buchenwald, die um den 11. April stattfinden soll – den Jahrestag der Befreiung des Lagers 1945. Unter dem Slogan „Kufiyas in Buchenwald“ organisieren die Studentenorganisation der Linkspartei, die antizionistische Gruppe „Jewish Voice“ und die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) Proteste und Vorträge.
Der Auslöser ist ein Streit um das Tragen palästinensischer Keffiyehs (Kufiyas) auf dem Gelände. Im vergangenen April wurde einer Frau der Zutritt verweigert, weil sie das Tuch trug, um gegen Israel zu demonstrieren. Ein Gericht bestätigte das Verbot. Die Pali- und Hamasfreundin ist Mitglied einer kommunistischen Organisation, die den Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023 als „legitimen Aufstand“ lobte und erklärte: „Wir können diesen Aufstand nur bewundern; er ist vollständig legitim, genau wie all seine Mittel.“
Die widerlichen Organisatoren werfen der Gedenkstätte vor, zu einem Ort des „historischen Revisionismus und Völkermord-Leugnens“ geworden zu sein. Sie kritisieren, dass die Leitung nicht anti-israelisch genug sei und pro-palästinensische Aktivisten kriminalisiere, während sie angeblich „israelische Propaganda“ verbreite.
Diese Pläne stoßen auf scharfe Kritik. Ein Sprecher der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora äußerte Besorgnis, dass die Gedenkfeier „unangemessen instrumentalisiert“ werde. Der Bundesbeauftragte für Antisemitismus, Felix Klein, nannte die geplante Demo einen „neuen Tiefpunkt in der allzu häufigen Täter-Opfer-Umkehr“ und verurteilte sie als „Frontalangriff auf die Würde der Erinnerung an die Opfer der Shoah“.
Das Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar existierte von 1937 bis 1945. Über 56.000 Menschen, darunter viele Juden, Homosexuelle und politische Häftlinge, wurden dort von den Nationalsozialisten ermordet. Die geplante, linke Protestaktion bindet den Holocaust-Gedenken an den Nahost-Konflikt, was viele als mindestens geschmacklos und respektlos empfinden. Andere wiederum halten es schlicht für pervers.
In den Kommentarspalten heißt es:
„Linke sind einfach vollständig geistig und moralisch degeneriert. Irgendwann muss das doch der Letzte kapieren…?! 🤷♀️“
(SB)























