Als ob das gesellschaftliche Klima in Deutschland nicht bereits hasserfüllt genug wäre, gibt es immer noch Unternehmen, die meinen, es noch weiter anheizen zu müssen. So findet man etwa bei Edeka Wollny im bayerischen Friedberg nichts dabei, Kaffeepackungen und Tassen zu verkaufen, die Aufschriften wie „FCK AFD“ und „Kein Kaffee für Nazis“ zieren. Diese stammen wiederum von dem Wolfsburger Kaffeehersteller „olivier caffè“, der auch Tassen mit dem Slogan „AfDler töten“ vertreibt. Strafrechtlich hat dieser Mordaufruf keine Folgen, weil man sich damit herausredet, der Schriftzug beziehe sich darauf, dass AfDler andere Menschen töten würden. Dies ist zwar Unsinn, aber offensichtlich kommt man damit durch. Würden von AfD-Seite solche Tricks veranstaltet, würde man sie natürlich nicht goutieren.
Am Mittwoch postete Edeka Wollny ein Paket, das ein von „olivier caffè“ versendetes Paket zeigt. Darin befanden sich vier Packungen Kaffee mit der Aufschrift „FCK AFD“ und eine Tasse mit dem Aufdruck: „Kein Kaffee für Nazis“. Dazu wurde mitgeteilt: „Liebe Kunden, wir haben euch gehört! Unter unseren Postings, zum Beispiel dem über ‚Müller Milch‘, wurde vielfach kommentiert, wir sollten gefälligst anbieten, was der Kunde verlangt. Haben wir getan! Et voilà, die Sonderbestellung für einen unserer Stammkunden ist soeben eingetroffen, und olivier caffè hat sogar noch ein paar Kaffeetassen gratis draufgelegt. Vielen Dank dafür. We love it“. Die Artikel finden sich auch im Sortiment von olivier caffè. Inzwischen wurde der Fall sogar vom Bundestag thematisiert; der AfD-Abgeordnete Kay-Uwe Ziegler griff ihn im Netz auf:
Der Friedberger Edeka-Chef Michael Wollny ist nicht der einzige Händler, der diesen politisierten Haltungsmüll verkauft, doch er macht aus seiner linksradikalen Einstellung keinen Hehl. Auf Facebook wütet er gegen die AfD, Donald Trump, die CDU und Friedrich Merz. Wollny betreibt auch einen weiteren Account, auf dem er sich für das „Selbstbestimmungsgesetz“ einsetzt und seine Solidarität mit den Klimairren von „Just Stop Oil“ bekundet. Auch olivier caffè beschränkt sich nicht darauf, seinen Hass zu verkaufen, sondern verbreitet ihn ebenfalls über die sozialen Medien.
Primitive Antifa-Klitsche mit menschenverachtenden „Geistesblitzen“
Die neugegründete AfD-Jugend „Generation Deutschland“ wurde mit der Hitlerjugend gleichgesetzt, nach der Ermordung des konservativen US-Aktivisten fragte man: „Wird jetzt Charlie Kirk in 3 Tagen eigentlich wieder auferstehen oder müssen wir bis Ostern warten?“ Die brutale Primitivität dieser Antifa-Klitsche zeigte sich auch an der Reaktion auf eine Anfrage von „Nius“, die darin bestand, dass man eine Tasse mit der Aufschrift „FCK RCHLT“ postete, womit man sich auf „NIUS“-Chefredakteur Julian Reichelt bezog. Nach der „Nius“-Anfrage wurde allerdings eine Produktbeschreibung zum Slogan „AfDler töten“ ergänzt, die es zuvor nicht gab. „Das ist ein Aussagesatz. → Er beschreibt einen Sachverhalt: dass es AfD-Anhänger gibt, die Menschen auf dem Gewissen haben. Ein belegtes Beispiel ist der Mord an Walter Lübcke, der von einem politisch radikalisierten AfD-Sympathisanten begangen wurde. „AfDler töten!“ → Das ist ein Imperativ.→ Eine Aufforderung zu Gewalt. Strafbar“, heißt es nun. Außerdem habe es diese Tasse „nie wirklich zu kaufen“ gegeben.
Das könnte sogar stimmen, denn sonst hätte Wollny sie wohl auch bei Edeka angeboten. Dieser ließ die „Nius“-Anfrage unbeantwortet. Die Edeka-Zentrale verwies darauf, dass der Edeka-Verbund genossenschaftlich organisiert sei und von rund 3.200 selbstständigen Kaufleuten getragen werde. Diese seien selbstständige Unternehmer, die ihre Märkte und ihre Sortimente in eigener Verantwortung gestalten. Daher bitte man um Verständnis, dass man keine direkte Stellung beziehen könne. Immerhin bringen diese Enthüllungen vielleicht den ein oder anderen Edeka-Kunden in Friedberg zum Nachdenken, der mit seinem Geld keinen Linksradikalen unterstützen will, der aggressiv Ansichten vertritt, die die überwältigende Mehrheit seiner Kundschaft ablehnen dürfte. (TPL)























