Selbstdarstellerin Alena Buyx bei einer ihrer Selbstoffenbarungsreden (Foto:Screenshot:Youtube)
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Schwere Plagiatsvorwürfe gegen frühere Ethikratvorsitzende Alena Buyx

Alena Buyx – die selbsternannte Moralwächterin der Nation während des Corona-Terrors – steht plötzlich selbst am Pranger. Ein neues Gutachten erhebt schwere Plagiatsvorwürfe gegen Buyx’ Doktorarbeit. Das gesamte Gutachten hier.

Ein am Dienstag veröffentlichtes Gutachten des renommierten österreichischen Plagiatsgutachters Stefan Weber zerlegt die medizinische Dissertation der ehemaligen Ethikratsvorsitzenden Alena Buyx von 2005 (Universität Münster). Weber dokumentiert mindestens 73 Text- und Quellenplagiatsfragmente – eine Zahl, die auf systematische Täuschung hindeutet. Betroffen ist etwa die Hälfte des Fließtexts. Identische Zitierfehler, falsche Schreibweisen („Kahnemann“ statt „Kahneman“), Blindzitate aus Sekundärliteratur ohne Originaleinsicht und übernommene Fehlerketten aus älteren Arbeiten desselben Umfelds: Das alles riecht nach vorgetäuschter wissenschaftlicher Leistung dieser Corona-Einpeitscherin, die während des von ihr mit betriebenen Corona-Terrors nachfolgende Aussagen tätigte:

  • „Gibt es eine moralische Pflicht, sich impfen zu lassen? Ja!“ Zur moralischen Pflicht zum Impfen (SPIEGEL-Interview, Februar 2021)
  • Jede Dosis muss in einen Arm.“
  • „Angesichts der Daten und Erfahrungen würde ich meine Kinder sofort impfen lassen.“ (ZEIT-Interview, Mai 2021)
  • „Da muss jetzt geimpft werden, was die Spritze hergibt, und es braucht Kontaktbeschränkungen.“ (ZDF-Morgenmagazin, November 2021)
  • „Die Impfpflicht schafft insgesamt die bessere Freiheitsbilanz.“ (nach Ethikrats-Empfehlung, Dezember 2021):

 

Ausgerechnet jene Frau, die als Vorsitzende des Deutschen Ethikrats in Talkshows und Interviews unerbittlich für die Impfung von Kindern trommelte, die mit erhobenem Zeigefinger über „Solidarität“ und „Verantwortung“ dozierte und Millionen Bürger moralisch unter Druck setzte, soll in ihrer eigenen wissenschaftlichen Arbeit nicht sauber gearbeitet haben. Weber spricht von „schwerwiegendem Plagiatsverdacht“ und klaren Verstößen gegen die gute wissenschaftliche Praxis.

Buyx selbst dürfte bei den Plagiatsvorwürfen ähnlich glitschig argumentieren, wie bei ihren Aussagen zu ihrem Corona-Terror: In der Corona-Enquetekommission des Bundestags ruderte sie im November zurück: Ihre harten Aussagen von damals seien bloß persönliche „Einschätzungen“ gewesen. Und das Beispiel des Plagiators, dem Thüringer-Mett-Brötchens, CDU-Ministerpräsident Mario Voigt zeigt, dass man in diesem besten Deutschland ever so gut wie mit allem durchkommt.

Trotzdem könnte die Ironie kaum größer sein: Die Frau, die mit am lautesten „Folge der Wissenschaft!“ rief, wird nun selbst von der Wissenschaft – oder zumindest von einem ihrer schärfsten Prüfer – entlarvt.

(SB)

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