Die von dem unabhängigen britischen Abgeordneten Rupert Lowe initiierte Kommission zur Untersuchung der von Regierungen seit Jahren und Jahrzehnten vertuschten Verbrechen der Grooming Gangs hat am Montag eine Erklärung veröffentlicht, die auf dem Bericht eines der Opfer beruht. Darin offenbart sich eine Grausamkeit, die unerträglich ist. Der Missbrauch der Frau begann im Alter von 12 Jahren und ereignete sich an mehreren Orten des Landes. Über Jahre wurde sie einzeln oder gruppenweise vergewaltigt und dabei gefilmt. Zudem wurde sie durch Waterboarding und Strangulation mit einem Seil gefoltert. „Die Koordination dieser speziellen Art von Missbrauch wurde überwiegend von Männern pakistanischer Herkunft durchgeführt“, heißt es weiter. Auch Polizeibeamte seien aktiv an dem Missbrauch beteiligt gewesen. Polizeifahrzeuge seien für ihren Transport genutzt und einige der Missbrauchsfäll als „Cop Nights“ bezeichnet worden. Einmal sei sie sogar von einem Hund vergewaltigt, gefilmt und gezwungen worden, sich das Filmmaterial anzusehen, während die Männer Wetten abschlossen. In dieser Zeit wurde sie Zeugin der Ermordung von mindestens drei Mädchen, von denen eines angeblich als Strafe dafür getötet wurde, dass es mit der Polizei gesprochen hatte.
Die Kommission betont, dass sie die Aussage mit größter Ernsthaftigkeit betrachtet. Das Opfer habe im Laufe der langwierigen Untersuchung „detaillierte, konsistente und spezifische Beweise vorgelegt“. Teile der Aussage seien durch vorgelegte Unterlagen und umfangreiche Beweise unabhängig bestätigt worden. Der Ausschuss wisse auch von weiteren Materialien und unterstützenden Informationen, die die Glaubwürdigkeit der Aussage untermauern und eine dringende und umfassende Untersuchung durch die zuständigen Behörden rechtfertigen würden.
Hilfe der Regierung nicht zu erwarten
„Wir glauben ebenso wie die Überlebende selbst, dass das britische Volk endlich erfahren sollte, was unschuldigen jungen Mädchen in britischen Städten und Gemeinden über viele Jahrzehnte hinweg angetan wurde“, so das Fazit der Erklärung. In einer persönlichen Stellungnahme bezeichnete Lowe die zweistündige Aussage der Frau als „eine der erschütterndsten Erfahrungen meines Lebens“. Vor den Anhörungen hätte er nicht gedacht, dass es möglich sei, dass ein Mensch einem anderen Menschen so etwas Böses antun kann. Man habe nun um ein Treffen mit Innenministerin Shabana Mahmood gebeten. Ob von dieser Seite Hilfe zu erwarten ist, darf allerdings bezweifelt werden. Erst letzten Monat hatte das britische Unterhaus mit 363:111 Stimmen gegen eine neue Untersuchung der Grooming Gang Verbrechen gestimmt, wobei sich die regierende Labour-Partei geschlossen dagegen aussprach.
Was in Großbritannien von solchen Migrantenbanden über so lange Zeit an bestialischen Grausamkeiten verübt wurde, sprengt alle Dimensionen. Ohne Lowes Eigeninitiative wäre das Thema weiter totgeschwiegen worden, weil viel zu viele hochrangige Mitglieder des Establishments darin verwickelt sind und man Rassismus-Vorwürfe fürchtete, wenn man ernsthaft ermittelt hätte. Man kann nur hoffen, dass Lowes Bemühungen zum Erfolg führen und zumindest einige der Täter endlich im Gefängnis landen. (TPL)























