Ex-Außenministerin Annalena Baerbock, die derzeit skandalöserweise als Präsidentin der UN-Generalversammlung dilettiert, hat Deutschland einen Besuch abgestattet und es sich nicht nehmen lassen, einen Auftritt Sandra Maischberger einzulegen – und auch diesen konnte sie nicht absolvieren, ohne abermals ihre haarsträubende Inkompetenz zu demonstrieren. Man müsse die Dinge klar benennen, schwadronierte Baerbock. Der Streit um Grönland habe das gezeigt. Wenn man nicht frühzeitig gesagt hätte „Stopp mal, Grönland ist auch EU-Gebiet“, hätten das viele in den USA gar nicht gewusst, erklärte sie – dabei war sie es, die nicht wusste, dass Grönland eben kein EU-Gebiet ist! Es gehört zwar zu Dänemark, das Teil der EU ist, trat aber bereits 1985 aus der Europäischen Gemeinschaft aus und zählt zu den sogenannten Überseeischen Ländern und Gebieten, die nicht unmittelbar dem EU-Recht unterliegen.
Die selbsternannte Völkerrechtlerin Baerbock müsste dies eigentlich wissen – wie so vieles andere auch. Was das Ganze noch peinlicher machte, war, dass sie diesen neuerlichen Bock schoss, als sie einen Vortrag über Fakten und die Unwissenheit anderer hielt. „Das auszusprechen, was die Wahrheit ist, was die Fakten sind, das ist jede Mühe wert“, sagte sie allen Ernstes. Auf dem Weltwirtschaftsgipfel von Davos hätten „CEOs von führenden Weltkonzernen“ sie gefragt: „Können Sie mir das mal ganz kurz erklären, warum ist denn Grönland für Europa jetzt so wichtig? Da denkt man ja, das müssen die wissen, die sind auf dem europäischen Markt“, protzte Baerbock.
Inhaltleeres und kindisches Geschwafel
Als Maischberger einhakte: „Ich glaube, Grönland ist nicht EU-Gebiet. Dänemark ja, aber Grönland hat dagegen optioniert“, entgegnete Baerbock: „Aber sie (die Grönländer) sind EU-Staatsbürger und damit haben sie auch die Außengrenze der EU.“ Deswegen seien dort ja Soldaten hingeschickt worden. „Fakten, immer kompliziert“, kommentierte Maischberger. Wenn eine TV-Moderatorin die internationale Rechtslage besser kennt als eine ehemalige Außenministerin und hohe UN-Funktionärin, sagt das schon alles, was man über Baerbock wissen muss.
Zudem wusste sie nicht, dass der verfemte Ex-Grüne Boris Palmer noch immer Oberbürgermeister von Tübingen ist. Dafür beherrscht sie nach wie vor ihr inhaltsleeres und kindisches Geschwafel: Auf Kritik an ihrer „feministischen“ Außenpolitik antwortete sie: „Außenpolitik ist manchmal die Wahl zwischen Pest und Cholera.“ Und weiter: „Wenn man das nicht aushalten kann, zu sagen: Ich konnte wenig erreichen und trotzdem habe ich es versucht (…), dann sollte man nicht Außenministerin werden“ – das hätte sie in der Tat niemals werden sollen, denn in ihrer Amtszeit wurde Deutschland zur internationalen Lachnummer, weil niemand versteht, wie ein Land solche Figuren in höchste Ämter bringen kann. (TPL)























