Die Mullahs im Iran teilen mit ihren linken Freunden im Westen nicht nur den Hass auf Juden und die gesamte westliche Kultur, sondern auch die abgrundtiefe Heuchelei. Während das iranische Regime unablässig gegen den „großen Satan“ USA hetzt, haben Teile seiner Führung zugleich kein Problem damit, den eigenen Nachwuchs zum Studium in die USA und andere westliche Länder zu schicken. Die Tochter von Ali Larijani, des Sicherheitsberaters der Mullahs, der eine führende Rolle bei der Abschlachtung der Aufständischen im letzten Monat spielte, arbeitete in den USA als Assistenzprofessorin an der medizinischen Fakultät der Emory University in Atlanta. Dort wurde ihr im Zuge einer Onlinepetition ihre Ausweisung gefordert hatte, jedoch gekündigt.
Der republikanische Abgeordnete Earl L. Carter hatte Anfang Januar einen Brief an die Emory University und die Georgia Composite Medical Board geschickt, in dem er die sofortige Entlassung von Fatemeh Ardeshir-Larijani und den Entzug ihrer ärztlichen Zulassung in Georgia forderte, da sie die Tochter von Ali Larijani, „einem hochrangigen Beamten der Islamischen Republik Iran“. Dieses Regime werde von den USA als staatlicher Sponsor des Terrorismus bezeichnet, der für die Ermordung, Inhaftierung und brutale Unterdrückung Tausender Zivilisten verantwortlich war. Larijani habe kürzlich öffentlich zu Gewalt gegen Amerikaner und Verbündete der USA aufgerufen, so Carter. Zwei von Larijanis Neffen leben offenbar in Großbritannien und Kanada. Der Sohn von Mohammad-Javad Larijani, einem Bruder von Ali Larijani, ist als Professor an der Glasgow Caledonian University tätig, die Nichte des ehemaligen iranischen Präsidenten Hassan Rohani, arbeitet laut der iranischen Oppositionsgruppe „Regime Out“ für die Deutsche Bank in London, wo sie „die Finanzströme aus dem Nahen Osten“ überwache und der Sohn eines ehemaligen iranischen Außenministers, Mohammad Javad Zarif ist CEO der US-Marketingfirma Bizintel.
Dieselbe Verlogenheit wie die der kaviarsozialistischen Linken
Zuvor war er beim US-Telefonkonzern Verizon tätig und lebte bis 2021 in einem 19-Millionen-Dollar-Anwesen in Manhattan. Ein Kommandeur der iranischen Revolutionsgarde vermutet, dass 2024 etwa 4.000 Kinder und Verwandte von Regierungsbeamten in westlichen Ländern lebten. Alex Vatanka, Direktor des Iran-Programms am Middle East Institute in Washington, erklärte, die Menschen seien verärgert darüber, dass die Angehörigen der Mullah-Elite Dollar-Stipendien erhalten, um im Westen im Wesentlichen auf Kosten des Staates zu studieren. Der westliche Lebensstil der erwachsenen Kinder stehe in krassem Widerspruch zu den Werten, die ihre Eltern predigten. „Der Kern des Problems ist Heuchelei“, so Vatanka. „Wir haben eine islamistische Regierungsordnung, die seit 47 Jahren alle möglichen Verhaltensweisen predigt, und dann sehen wir, wie nacheinander die Kinder oder Enkelkinder der Mitglieder der Elite ein ganz anderes Leben führen als das, was ihre politisch vernetzten Familien im Iran predigen“.
Die Mullah-Elite unterscheidet sich also wahrlich nicht von den Linken im Westen, die beide Augen gegenüber ihrem Terror zudrücken, weil man gemeinsame Feinde hat. So wie Linke ihre Kinder möglichst auf Privatschulen schicken, damit sie nicht von den Migranten belästigt werden, die sie fieberhaft importieren und auch sonst ohne Rücksicht auf ihre Klimabilanz durch die Welt jetten, nehmen auch die Mullahs die Vorteile des verteufelten Westens gerne mit. Beide sind Teil einer Internationale der Heuchelei, die nur auf Kosten anderer lebt. (TPL)























