Nationalistisch und rassistisch: Nigerianische Kampagne für ausschließlich einheimische Models und Darsteller (Foto:ScreenshotX)
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Antiweißer Rassismus: Nigeria erlaubt nur noch schwarze Models in der Werbung

Während in Deutschland Ukrainerinnen aus offensichtlich politischen Gründen zu Weinköniginnen gewählt werden, man stolz darauf ist, dass es sich bei der Wahl zur „Miss Germany“ nicht mehr um eine reine Schönheitswahl handele, sondern um „eine Auszeichnung für Frauen, die Verantwortung übernehmen“, und man „nicht nach den nächsten Beauty-Influencerinnen, sondern nach zukünftigen DAX-Vorständinnen und erfolgreichen Gründerinnen“ sucht, hält man in anderen Ländern umso entschlossener und stolzer an seinen nationalen Bräuchen. Anstatt sich auch noch zu rühmen, dass man Schönheit, ästhetische Ideale und die eigene Sprache abschafft oder bis zur Selbstzerstörung verhunzt, betont man sie.

Dies fiel auch Twitter-Chef Elon Musk auf, der daran erinnerte, dass in Nigeria weiße und britische Models aus der Werbung verbannt wurden. Natürlich wurde ihm dies von Vertretern woker Seite (die am eigenen Weltbild nicht gerüttelt sehen wollen und für die es keinen Rassismus gegen Weiße geben kann, weil nur sie Rassisten sind) prompt wieder einmal als “Verbreitung von Fake News” ausgelegt. Doch tatsächlich existiert die diskriminierende Regelung sehr wohl – und sie stammt bereits aus dem Jahr 2022. Sie schreibt vor, dass alle in Nigeria ausgestrahlten Werbespots nigerianische Models und Synchronsprecher verwenden müssen. Laufende Kampagnen durften zu Ende ausgestrahlt werden, aber Anträge auf Verlängerung für eine weitere Ausstrahlung wurden nicht genehmigt. Zur “Widerlegung” von Musk wird angeführt, dass die Verordnung sich nicht speziell gegen weiße oder britische Personen richte, sondern auf der Staatsangehörigkeit und nicht auf der ethnischen Zugehörigkeit basiere. Ein schwarzes britisches Model würde demnach ebenso unter die Beschränkung fallen wie ein weißes amerikanisches oder asiatisch-europäisches Model, wenn es nicht die nigerianische Staatsangehörigkeit besitzt. Das ändert aber nichts am skandalösen ausgrenzenden Charakter und ist in der Praxis erstens irrelevant – erstens, da in Nigeria weniger als 0,2 Prozent der Einwohner nicht-afrikanischer Herkunft sind (und von diesen auch nur ein Bruchteil in Werbe- und Modebranche arbeitet), und zweitens, weil damit internationale (und damit alle weißen) Models, Darsteller und Sprecher ausgeschlossen werden.

Der woken Sichtweise den Spiegel vorgehalten

Abgesehen von der rassistischen Brille, die der woken Sichtweise hier nur aufschlussreich den Spiegel vorhält, geht es aber auch noch um etwas anderes: Länder wie Nigeria ergreifen also – sieh an – tatsächlich Maßnahmen zugunsten ihrer eigenen Landsleute und Kultur. In Deutschland und der EU wäre es unvorstellbar, dass eine Regierung vorschreibt, dass ein bestimmtes Marksegment nur Einheimischen vorbehalten ist. Dies würde sofort als rassistisch, diskriminierend et cetera gebrandmarkt werden und gerichtlich verboten. Die Werbung wird immer „bunter“, wobei eine Gesellschaft vorgegaukelt wird, die es gar nicht gibt. Die (noch) Mehrheitsgesellschaft wird dabei immer weniger abgebildet. Im Westen, vor allem in Europa, wird alles Eigene abgeschafft, weil es aus irgendwelchen idiotisch-ideologischen Gründen als schuldbehaftet gilt. Bereits letzten Monat hatte Musk darauf aufmerksam gemacht, dass in seiner Heimat Südafrika noch immer Rassegesetze gelten. Tatsächlich sind dort aktuell 145 Rassegesetze in Kraft, die seit 1910 verabschiedet wurden. Laut einer Analyse der Free Market Foundation ist diese Zahl höher als die Anzahl der Gesetze, die auf dem Höhepunkt der Apartheid in den 1980er Jahren in Kraft waren. David Ansara, der CEO der Free Market Foundation, warnte kürzlich davor, dass Gesetze im Stil der Apartheid mit rassistischen Klassifizierungen und Unterteilungen der Bürger in Südafrika ein Comeback erleben würden. Vor allem das Gesetz zur Änderung der Beschäftigungsgleichheit (EEAA) kritisierte er als moralisch besonders verwerflich, da es sämtliche Arbeitnehmer dazu verpflichtet, ein Formular auszufüllen, auf dem sie sich einer der Kategorien Schwarzafrikaner, Farbige, Inder/Asiaten oder Weiße zuordnen müssen. Da es jedoch kein Gesetz gibt, das festlegt, wie die Rasse einer Person zu bestimmen ist, obliegt es den Arbeitgebern, zu entscheiden, welcher Rassengruppe ihre Mitarbeiter angehören.

Vor dem Rassismus in Afrika verschließt man die Augen, weil nach der irren Logik der woken Ideologie nur Weiße Rassisten sein können, wodurch Dunkelhäutige zwangsläufig immer Opfer sind, denen von kolonialer Erbsünde gezeichnete Weiße, vor allem natürlich „alte weiße Männer“ mit Unterwürfigkeit zu begegnen haben. Dies ist der Unterschied, auf den Musk aufmerksam machen wollte. Dies können Wertewestler aber ebenso wenig erkennen, wie die Tatsache ihrer eigenen Selbstzerstörung.

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