Für Linke ein Traum: Es gibt nur noch virtuelle Nähe. In der Realität bleibt der Mensch isoliert... (Foto: Von fizkes/Shutterstock)
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Corona-Konsequenz ganz nach Great-Reset-Plan: Ein Viertel der Deutschen arbeitet im Home-Office

Zu den noch immer nachwirkenden Relikten des Corona-Wahns gehört nicht nur, dass seither auch bei normalen Grippe-Wellen mit völliger Selbstverständlichkeit das Tragen von Masken empfohlen oder sogar angeordnet wird, sondern auch die Fortwirkung des Arbeitens von zu Hause aus. Laut dem Münchner Ifo-Institut lag der Anteil der im Homeoffice Beschäftigen im letzten Monat bei 24,3 Prozent, wie eine Umfrage unter Unternehmen ergab. „Einzelne Firmen, die das Homeoffice stark einschränken, begründen noch keinen Trend. Das Homeoffice ist und bleibt etabliert“, erklärte der Ifo-Forscher Jean-Victor Allipour.

Trotz deutlicher Unterschiede zwischen den Branchen bleibe die Homeoffice-Nutzung auch innerhalb der einzelnen Sektoren weitgehend konstant. Die Dienstleistungsbranchen würden mit 34,9 Prozent den höchsten Homeoffice-Anteil verzeichnen. Bei IT-Dienstleistern arbeiten 76,4 Prozent der Beschäftigten zumindest teilweise von zu Hause aus, bei den Unternehmensberatern sind es 67,6 Prozent. Dagegen beträgt der Homeoffice-Anteil in der Industrie nur 15,4 Prozent. Am höchsten ist er hier in der Automobilindustrie mit 24,2 Prozent und bei den Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten mit 21,9 Prozent. Im Handel sind es lediglich 12,6 Prozent und in der Baubranche nur 4,5 Prozent.

Lockdownkonforme Work-Life-Balance in der 15-Minuten-Stadt

Diese Corona-Spätfolge dürfte vielen in der Politik und zahllosen Lobbygruppen sehr gelegen kommen. Auch die Kompatibilität mit möglichen Klima- oder neuen „Pandemie“-Lockdowns oder Ausgangssperren wegen anderweitiger „Bedrohungen“ wird natürlich hochgeschätzt:  Durch das Homeoffice kann man die Menschen zum einen isolieren, stimuliert ihre Trägheit und nimmt ihnen die Lust, die eigenen vier Wände zu verlassen. Für das Leben in der klimaneutralen 15-Minuten-Stadt, in der „alles, was ein Mensch grundlegend braucht“ ohne Auto in wenigen Gehminuten erreicht werden kann, ist dies die optimale Vorbereitung. Die Vereinsamung und soziale Isolierung nimmt durch diesen Trend noch weiter zu und damit auch die Abhängigkeit vom Staat.

Zudem kann sich jeder einreden, hart zu arbeiten, obwohl die tatsächliche Produktivität in dem meisten Fällen stark zurückgehen dürfte. Auch hier hat Corona also zu einer anhaltenden Reduzierung des gesellschaftlichen Lebens und des realen zwischenmenschlichen Austauschs geführt, den viele irrtümlicherweise und letztlich zu ihrem eigenen Schaden für eine Verbesserung halten. (TPL)

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