Auf der White Couch im Jenseits – Trauert man bei der "Tagesschau" etwa um den "Revolutionsführer” und “Obersten Führer"? (Symbolbild:Grok)
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Latenter Antisemitismus und Israel-Bias im Öffentlich-Rechtlichen: Fake-News und Täter-Opfer-Umkehr

Kaum hatten die Militärschläge der USA und Israels gegen das iranische Mullah-Regime begonnen, erwiesen ARD und ZDF sich auch schon wieder als journalistische Totalausfälle. Trotz aller Kritik an ihren ständigen Lügen und Verzerrungen, schaffen beide Sender es einfach nicht, die Realität korrekt abzubilden, weil das verbohrt-linke Weltbild ihrer Mitarbeiter dies nicht zulässt. Hete früh vermeldete die Tagesschau: „Israel greift auch im Libanon an“. Damit wurde nicht nur die Tatsache unterschlagen, dass Israel damit auf Raketenangriffe der Hisbollah-Miliz reagierte, sondern auch der Eindruck erweckt, dass der jüdische Staat wieder einmal blindwütig um sich bombt und andere Länder angreift. Später wurde die Meldung, die ganz in der Tradition der 20 Jahre alten, fast schon legendären „Focus“-Schlagzeile „Israel droht mit Selbstverteidigung“ steht, dann korrigiert; nun hieß es korrekt: „Hisbollah greift Israel an: Konflikt weitet sich auf den Libanon aus“.

Dies geschah aber wieder einmal nur auf öffentlichen Druck, von sich aus wäre man bei der ARD kaum auf die Idee gekommen, diese Verdrehung der Fakten zu korrigieren. Die Kollegen beim ZDF stehen dem in nichts nach. Hier hieß es, der bei den Angriffen getötete Ober-Mullah Ayatollah Ali Chamenei habe den „religiösen Weg“ gewählt, sich „in jungen Jahren der islamischen Widerstandsbewegung“ angeschlossen und sei ein „konservativer Hardliner“ gewesen. Dass Chamenei vor allem ein tyrannischer Massenmörder, religiöser Fanatiker und der größte Förderer des internationalen Terrorismus war, erfuhr man dagegen nicht. In einer anderen ARD-Meldung war neutral davon die Rede, Chamenei habe mehr als drei Jahrzehnte lang „die Geschicke des Iran“ gelenkt.

Linke Verharmlosungen

Eine bemerkenswert zynische Verkürzung; in der Mitteilung über den Tod der französischen Schauspielerin Brigitte Bardot zum Jahreswechsel hatte das ZDF es beispielsweise für geboten gehalten zu erwähnen, dass deren Ansichten „extrem“ gewesen sein – von ähnlichen Zuschreibungen bei den Mordopfern Charlie Kirk oder kürzlich Quentin Deranque in Frankreich gar nicht reden. Wer diesen Bias vergleicht, die Hintergründe nicht kennt und nur sein tägliches “Tagesschau”-Info-Soma inhaliert, könnte Kirk oder Bardot also für radikaler und gefährlicher als Chamenei halten. Auch rechte, konservative oder sogar liberale Politiker wie Marine Le Pen, Georgia Meloni, Alice Weidel, oder Javier Milei werden bei ARD und ZDF gemeinhin mit Attributen, wie „rechtspopulistisch“, „rechtsextrem“, „rechtsradikal“, „ultrakonservativ“ oder „rechts-libertär“ belegt.

Dagegen wird sogar Chameneis Titel „oberster Führer“ meist ohne An- und Abführungszeichen wiedergegeben. Bezeichnend auch, was die WDR-Journalistin Isabel Shayani kurz nach den Angriffen Israels und der USA vom vergangenen Juni besorgt gefragt hatte: „Was werden sie mit Revolutionsführer (sic!) Chamenei machen?“  Derartige Verharmlosungen sind allerdings nicht auf Deutschland beschränkt, sondern typisch für die gesamte westliche Mainstream-Journaille. Die „New York Times“ bezeichnete Chamenei als „Hardline Kleriker“, die „Washington Post“ hatte den getöteten IS-Kalifen Abu Bakr al-Baghdadi einen „strengen Religionsgelehrten“ genannt. Auch die Berichterstattung zum Iran-Konflikt von ARD und ZDF strotzt also wieder vor Irreführungen. Immer und immer wieder zeigt sich, dass dieses Gebilde weder willens noch fähig ist, seinem Programmauftrag nachzukommen und endlich abgewickelt werde muss. (AS)

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