Der deutsche Steuerzahler in der Hand der Regierung Foto: Anna81/Shutterstock
[html5_ad]

Verheerend: Massiver Einbruch bei der Körperschaftssteuer

Dramatischer Einbruch bei der Körperschaftssteuer – 79% weniger im Januar! 

Im Januar 2026 verzeichnete der deutsche Staat einen schockierenden Rückgang bei den Einnahmen aus der Körperschaftsteuer: Sie fielen um rund 79 % auf lediglich 181 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Dieser dramatische Einbruch – offiziell vom Bundesfinanzministerium bestätigt – wirft ein grelles Licht auf den Zustand der Realwirtschaft.
Die Behörde führt den Kollaps vor allem auf deutlich geringere Nachzahlungen aus früheren Veranlagungen zurück, während gleichzeitig Erstattungen anstiegen. Als weiteren Faktor nennt sie die anhaltend schwache Konjunktur, besonders im verarbeitenden Gewerbe und in der Industrie insgesamt. Parallel dazu brach die Gewerbesteuerumlage (der Anteil, den Kommunen an Bund und Länder abführen) um 73 % auf nur noch 47 Millionen Euro ein. Beide Steuern hängen direkt von Unternehmensgewinnen ab – ihr gleichzeitiger Absturz ist daher ein klares Warnsignal für schrumpfende Erträge vieler Firmen.

Insgesamt sanken die Steuereinnahmen des Staates (ohne reine Gemeindesteuern) um 3,4 % auf 64,5 Milliarden Euro. Während Lohnsteuer (+9,1 % auf 23,16 Mrd. €) und Umsatzsteuer (+2 % auf 25,91 Mrd. €) noch zulegten – getrieben durch Tarifabschlüsse und Konsum –, brechen gewinnabhängige Abgaben deutlich früher ein als Arbeitsmarkt oder privater Verbrauch.
Das Ministerium gibt sich für das Gesamtjahr 2026 trotzdem optimistisch und erwartet knapp 41 Milliarden Euro Körperschaftsteuer – also ein Plus von 4 % gegenüber 2025. Angesichts des Januar-Desasters und der seit Jahren schleppenden Industrieentwicklung wirkt diese Prognose jedoch äußerst ambitioniert, fast schon wirklichkeitsfern.

Der massive Einbruch zeigt: Die deutsche Leitindustrie steckt tief in der Krise. Hohe Energiepreise, Bürokratieflut, steigende Abgabenlast und eine Politik, die lieber auf Schulden, Sondervermögen und Aufrüstung setzt als auf echte Wettbewerbsfähigkeit und strukturelle Reformen, hinterlassen tiefe Spuren. Gewinne brechen weg, bevor Massenentlassungen sichtbar werden – doch genau das könnte als Nächstes folgen, wenn der Abwärtstrend anhält.

Der Staatshaushalt verliert damit eine zentrale Einnahmequelle, während Ausgaben weiter explodieren. Die Regierung scheint das Problem kleinzureden, statt es entschlossen anzugehen. Der Januar 2026 könnte rückblickend als Wendepunkt gelten: als Monat, in dem die Illusion einer stabilen Finanzlage endgültig platzte.

(SB)

cf8a0adfc685448bbffef0f84ede95cb
image_printGerne ausdrucken

Themen