Die Militäranschläge der USA und Israels gegen das iranische Mullah-Regime haben es sofort wieder geschafft, die völlig verqueren Maßstäbe des öffentlich-rechtlichen “Schundfunks” in Deutschland offenzulegen. So wie man bereits den Volksaufstand gegen die Mullahs im letzten Monat geradezu als Randthema behandelte, während man exzessiv -und mit eindeutiger Sympathie für die Palästinenser- über den israelischen Anti-Terror-Kampf im Gazastreifen berichtete, wird auch jetzt wieder eine ungeheuerliche Verharmlosung der Mullahs betrieben. Der „Deutschlandfunk“ widmete dem am Samstag getöteten iranischen Staatschef Ali Chamenei ein Porträt, in dem dieser als „konservativer Hardliner“ bezeichnet wurde. Zwar wird erwähnt, dass er die Öffnung des politischen Systems ebenso abgelehnt habe „wie jede Lockerung der Kleiderregeln oder der Zensurmaßnahmen“, dass seine außenpolitische Doktrin vom Kampf gegen „Erzfeind Israel“ geprägt gewesen und auch die USA „als Feindbild stilisiert“ worden seien.
Dann heißt es jedoch: „Jahrelang demonstrierte Chamenei mit seinem konfrontativen Kurs gegenüber den Vereinigten Staaten und Israel Stärke und unterstützte pro-iranische Milizen wie die libanesische Hisbollah oder die palästinensische Hamas“. Dass er aus reinem antisemitischem Hass die Vernichtung Israels anstrebte, ohne dass der jüdische Staat eine Gefahr für sein Land gewesen wäre, liest man jedoch nicht. Vielmehr wird geradezu mit unterschwelliger Bewunderung vermerkt Chamenei habe „Stärke“ gegenüber den USA und Israel gezeigt. Außerdem werden die massenmörderischen Terrorbanden von Hisbollah und Hamas als „pro-iranische Milizen“ verharmlost.
Porträt der Schande
Weiter rapportiert der „Deutschlandfunk“, in Chameneis Amtszeit seien „unter anderem der Studentenaufstand von 1999, Massenproteste wegen einer umstrittenen Präsidentenwahl 2009, niedergeschlagene Demonstrationen 2019 und die landesweiten Proteste nach dem Tod der Kurdin Mahsa Amini 2022“ gefallen. Zuletzt habe das iranische Regime im Januar „erneut Proteste brutal niedergeschlagen, die durch die schlechte wirtschaftliche Lage des Landes ausgelöst worden waren“. Dass all diese Aufstände sich gegen die grausige Tyrannei des islamisch-theokratischen Regimes richteten, das seit Jahrzehnten gegen das eigene Volk kämpft, erfährt man nicht.
Dieses Porträt eines Fanatikers und Massenmörders ist eine einzige Schande. Jeder AfD-Provinzpolitiker, der die „Remigration“ illegaler und/oder krimineller Migranten fordert, wird vom „Deutschlandfunk“ mit härteren Attributen belegt als der Diktator Chamenei. Dasselbe gilt für jeden auch nur gemäßigt konservativen Politiker, für die es dann Begriffe wie „rechtspopulistisch“, „rechtsextrem“, „rechtsradikal“, „ultrakonservativ“ oder „rechts-libertär“ hagelt. Wie unter einem Brennglas fasst diese Darstellung Chameneis alles zusammen, was im ÖRR nicht stimmt. Eine grotesk linke Schlagseite, die ein antiwestliches Regime verharmlost, dass den Tod zahlloser Menschen auf dem Gewissen hat, der weltweit größte Förderer des internationalen Terrorismus ist, die ganze Region in Instabilität stürzt und nach Atomwaffen strebt, um sich an der Macht halten zu können, wird mit keinem Wort erwähnt. Stattdessen gibt es wachsweiche Verharmlosungen mit etwas milder Kritik. Es ist noch nicht einmal mehr ein Zerrbild, sondern ein eklatanter Betrug am Leser, der hier fabriziert wurde. (TPL)























