Der Tod eines Terrorfürsten rührt schiitische Islamisten in Deutschland zu Tränen (Foto:ScreenshotYoutube)
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Trauerfeier für Chamenei in Berlin – und kein kritisches Wort von Deutschlands Muslimen

Der Iran-Krieg bringt einmal mehr zum Vorschein, was Deutschland sich seit 2015 importiert hat. An der Berliner Imam-Riza-Moschee hängen am schwarzen Brett gleich drei Traueranzeigen für den am Samstag bei den amerikanisch-israelischen Luftschlägen getöteten Ober-Mullah Ali Chamenei. Dieser habe „in seinem Büro das Martyrium“ erlitten, ist an der Moschee auf Deutsch und Türkisch zu lesen. Als ein „Bild“-Reporter wissen wollte, wieso man um einen Massenmörder trauert, wurde der Hausmeister alarmiert, der wiederum einen Mann ans Telefon holte, der zunächst drohte: „Verlassen Sie schnell das Gelände, seien Sie besser nicht mehr da, wenn ich komme“, sich dann aber doch zu einem persönlichen Treffen bereitfand und erklärte, man bete für Chamenei, weil er ein Oberhaupt der Schiiten sei.

Am Sonntag fand dort eine Trauerfeier für Chamenei statt, zu der sich etwa 100 Gäste, aber auch rund 200 Demonstranten vor der Tür einfanden, die auf Persisch: „Chamenei, Du Tyrann, wir haben es geschafft, Dich unter die Erde zu bringen“, skandierten. Auch „Israel“ und „USA“-Sprechchöre waren zu hören. Die Imam-Riza-Moschee gehört, wie das iranische Mullah-Regime, der schiitischen Minderheitsvariante des Islam an. Dort fanden schon mehrfach Trauerfeiern für dessen Angehörige statt, auch für den 2020 auf Befehl von US-Präsident Donald Trump getöteten General Qassem Soleimani, der die Auslandseinsätze der iranischen Revolutionsgarden organisiert hatte.

Moschee als Drehscheibe für Geldtransfers in den Iran

Nach dem Hamas-Massaker in Israel vom 7. Oktober 2023 hatten 20 Berliner Vereine, Kulturzentren und Religionsgemeinschaften in einer Erklärung zum Frieden aufgerufen, die der Moscheeverein ausdrücklich boykottierte. Obwohl allgemein bekannt ist, dass die 2004 erbaute Mosche ein Treffpunkt von Anhängern der von den Mullahs unterstützten Hisbollah-Terrormiliz und eine Drehscheibe für Geldtransfers in den Iran ist, schreiten die Behörden nicht ein. Würde es sich um einen „rechten“ Treffpunkt handeln, kann man sich die Reaktionen leicht vorstellen.

Aber bei Muslimen geschieht wie immer gar nichts. Man verschließt die Augen vor der Huldigung eines Staatsterroristen und ignoriert auch die Mentalität, die sich damit ausdrückt. Lieber hängt man Ramadan-Beleuchtungen auf, lädt zum gemeinsamen Fastenbrechen und gibt sich weiterhin Multi-Kulti-Illusionen hin. (OG)

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