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Ekelhaft: Deutsche Behindertensportverband boykottiert Paralympics-Eröffnungsfeier wegen Zulassung Russlands

Nur noch widerlich Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) boykottiert die Eröffnungsfeier der Paralympics 2026 in Verona aus Protest gegen russische und belarussische Athleten unter eigener Flagge. Dieser heuchlerische  Verband, der Inklusion predigt, schließt behinderte Sportler pauschal aus – nur wegen ihres Passes. Und die Mainstream-Presse klatsch dazu.

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) boykottiert die Eröffnungsfeier der Winter-Paralympics 2026 in Verona – genauer: den traditionellen Einmarsch der Nationen am 6. März in der Arena di Verona. Der ebenso perfide wie abstoßende Grund: Als Protest gegen die Zulassung russischer und belarussischer Athleten unter ihrer eigenen Flagge (via Wildcards durch das IPC) bleiben deutsche Sportler und Offizielle fern, reisen nicht mal aus Cortina an und begnügen sich mit Voraufzeichnungen.

Auf der DBS-Homepage heißt es: „Gerade in herausfordernden Zeiten bleibt es unsere gemeinsame Aufgabe, die Paralympischen Werte sichtbar zu leben und die Integrität des Sports entschlossen zu schützen.“ Es gehe um „faire Wettkämpfe in einem friedlichen Umfeld, in dem Athletinnen und Athleten aus aller Welt ihre Leistungen und persönlichen Geschichten präsentieren können“. Man wolle mit dem Boykott „die solidarische Haltung gegenüber der ukrainischen Delegation respektvoll zum Ausdruck zu bringen“, teilte der Verband weiter mit.

Es ist zum Schämen, sich Deutscher zu nennen. Ein Verband, der Ausgrenzung und Diskriminierung bekämpfen sollte wie kaum ein anderer, setzt hier ein Signal purer Verlogenheit: Behinderte russische und belarussische Athleten – Menschen, die trotz Krieg, Sanktionen und enormer Barrieren um ihre Teilnahme gerungen haben – werden pauschal bestraft, nur wegen ihres Passes. Das ist kollektive Sippenhaft gegen die Schwächsten, während man sich als DBS als Inklusions-Vorreiter feiert. Das ist nicht sportlich, das ist zynisch und heuchlerisch hoch zehn.

Noch erbärmlicher: Nachdem der DBS erst ablehnte, knickt er ein und boykottiert die zentrale Feier der Einheit – aus Trotz, weil der eigene Wille – nämlich keine Teilnahme von Russen und Belarusen – nicht durchgesetzt wurde. Statt mit allen Nationen die paralympische Idee zu leben, verstecken sich die Deutschen feige, isolieren sich selbst und ihre Athleten, die nun als politische Statisten missbraucht werden.

Hinzu kommt der widerliche Jubel der Mainstream-Medien – BILD vorneweg mit „starkes Signal!“, „einmaliger Vorgang!“, „spätes, aber richtiges Zeichen“. Diese Presse feiert Ausgrenzung behinderter Menschen als moralischen Triumph, stellt die ukrainische Seite als unantastbaren Maßstab hin und brandmarkt jede abweichende Haltung als Verrat. Solidarität mutiert zur Waffe, Inklusion zur Farce, sobald Geopolitik diktiert. Es ist die übliche Doppelmoral: Werte gelten nur, wenn sie ins Narrativ passen.

Der DBS und seine medialen Claqueure entlarven endgültig: Die Paralympics sind kein Sport mehr, sondern ein geopolitisches Minenfeld, auf dem behinderte Athleten als Kollateralschaden dienen. Wer so mit den Ausgegrenztesten umgeht, hat jedes Recht verspielt, sich als Kämpfer für Gleichheit aufzuspielen. Schande über diesen Verband. Schande über diese Berichterstattung.

(SB)

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