Dass die Grünen das einstige Vorzeige-Bundesland Baden-Württemberg in den letzten 15 Jahren in Grund und Boden regiert haben und ihre Migrations- und Klimapolitik auch den Rest Deutschlands in den Untergang treibt, reicht offenbar immer noch nicht, um die Menschen in ihrem Stammland endlich zur Vernunft zu bringen. Während es bis vor kurzem noch nach einem klaren Sieg der CDU bei der Landtagswahl am Sonntag aussah, haben die Grünen in den letzten Wochen stetig aufgeholt und liegen laut dem ZDF-Politbarometer nun mit 28 Prozent gleichauf mit der CDU, die vor einer Woche noch zwei Punkte vorne lag. 32 Prozent der Befragten gaben jedoch an, noch nicht zu wissen, ob und wen sie wählen. Dies könnte der AfD zugute kommen, die derzeit mit 18 Prozent auf dem dritten Platz liegt. Erfahrungsgemäß trauen sich viele Wähler nicht, in Umfragen zu erklären, dass sie die AfD wählen wollen. Die SPD kommt noch auf klägliche acht Prozent, FDP und Linke liegen jeweils bei 5,5 Prozent und müssen um den Verbleib beziehungsweise Einzug in den Landtag zittern
Noch-Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der bei der Wahl nicht mehr antritt, regiert Baden-Württemberg seit 2011, zuerst mit der SPD und seit 2016 mit der CDU. Der Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir profitiert offenbar von seiner bundesweiten Bekanntheit und davon, dass er sich im Wahlkampf als vernünftig-pragmatischer Grüner und türkischer Schwabe ohne die parteiüblichen Verrücktheiten inszeniert. Vielen scheint das bereits zu genügen, um die Regierung weitere fünf Jahre in grüner Hand zu belassen. Hinzu kommt, dass die CDU mit dem 37-jährigen Manuel Hagel einen denkbar blassen Kandidaten aufbietet. Anstatt gegen die Grünen zu kämpfen, fabriziert man lieber unterirdisch dumme Slogans wie: „Verlässlichkeit für das Ländle statt Chaos mit der AfD“. Die AfD sei „keine Alternative zum Filz, sie ist der Filz“, heißt es weiter.
Totale Ahnungslosigkeit
Beim Besuch einer Gesamtschule hat Hagel sich gerade erst bis auf die Knochen blamiert, als eine Lehrerin ihn aufforderte, den Treibhauseffekt zu erklären. „Zwischen der Erde und der Sonne ist die Atmosphäre. Und wenn die immer dünner wird, dann wird die Sonne immer heißer. Und der Grund dafür sind Abgase, CO2 und und und. Und das ist dieser Treibhausgaseffekt. Alright, oder? Hat das so gepasst Frau Petzhold, einigermaßen?“, faselte Hagel. Vielleicht hielt er bei seinem Gestammel vor Klasse ja Ausschau nach irgendwelchen Schülerinnen mit rehbraunen Augen, – denn dummerweise verwechselte er den Treibhauseffet mit dem Ozonloch. Von der Lehrerin wurde er nicht nur nicht korrigiert, sie äußerte sich auch noch „beeindruckt“ von dem grundfalschen Vortrag, was wiederum ein bezeichnendes Schlaglicht auf das Bildungssystem wirft. Hagels peinlicher Auftritt wurde allerdings vom ARD-“Mittagsmagazin” dokumentiert.
Bei solchen Gestalten werden viele Wähler sich fragen, warum sie der CDU ihre Stimme geben sollen. Inkompetentes Geschwafel können sie auch von Özdemir haben, der dabei aber zumindest sympathischer rüberkommt. Nennenswerte Unterschiede gibt es zwischen CDU und Grünen ohnehin nicht. Es läuft also darauf hinaus, dass die Grünen entweder an der Macht bleiben oder die Koalition mit der CDU mit vertauschten Rollen fortsetzen. Der weitere Niedergang Baden-Württembergs ist so oder so besiegelt. (TPL)























