Julia Gehrckens von der AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland hat der linken Mainstream-Journaille einen Vorwand geliefert, um sich wieder einmal künstlich zu empören. Pforzheim bezeichnete Gehrckens als „gottlose Kanacken-Stadt“, Linke bezeichnete sie als „geisteskrank“ und behauptete, die Banken in den USA würden Juden gehören. Während der letzte Teil dieser Aussage auf einen eher niedrigen IQ und die unsäglichen, von Linken wie Rechten mit zunehmendem zeitlichen Abstand zum Dritten Reich wieder nonchalant hingerotzten antisemitischen Vorurteile hindeutet, ist es natürlich nicht das pejorative bis abstruse Juden-Narrativ, an dem sich die Gemüter erhitzen – sondern Gehrckens Ausführungen zum “Stadtteil”. Die Jung-Blaue fuhr fort: „Ultra kontrovers kommt dann noch dazu, wenn du sagst, Ethnie und IQ, dass das auch zusammenhängt“. Diese Aussagen stammen zwar bereits vom vergangenen Juni, also noch vor Gründung der „Generation Deutschland“ im November 2025, doch auch beim Gießener Gründungsparteitag hatte Gehrckens öffentlich eine „millionenfache Remigration“ gefordert.
Während das antisemitische Klischee eigentlich skandalträchtiger oder zumindest diskussionswürdiger sein sollte, regt sich der linke Mainstream über diesen Teil ihrer Aussage, vor allem das “K-Wort“, wieder einmal mit der üblichen Hysterie auf. Zweifellos war Gehrckens Wortwahl zur Überfremdung und “Veränderung” der deutschen Innenstädte bis zur Unkenntlichkeit unangemessen und verwerflich; man kann und muss die Zustände auch in passenderer Weise ansprechen. Allerdings hier fällt aber wieder auf, mit welch grundverschiedenen Maßstäben hier gemessen wird. Der linke Antisemitismus mit seinem immer unverhüllter zutage tretenden Hass auf Israel und seiner Allianz mit dem importierten Islam wird von den Medien, die das ungeschickte Gerede einer jungen Frau zum Skandal aufblasen, nicht kritisiert. Man fixiert sich auf eine unglückliche Wortwahl, nicht aber auf die Zustände, die damit benannt werden.
Reaktion auf die unübersehbare “Veränderung” dieses Landes
Tatsächlich hat Gehrckens nichts anderes ausgedrückt als das, was Kanzler Friedrich Merz mit seiner Stadtbild-Bemerkung meinte und was die meisten normalen Bürger in den immer knapper werdenden Diskursräumen oder unbeobachteten privaten Umgebungen, in denen sie noch frei sprechen können, ebenfalls so sagen. Was weniger elaboriert und eloquent sprechende Menschen dabei aussprechen, um ihrer berechtigten Sorge Ausdruck zu verleihen, klingt vielleicht nicht appetitlich, aber ist auch nicht verwunderlich – denn sie sind es, die Folgen einer Migrationspolitik ausbaden müssen und ihre Heimat nicht mehr wiedererkennen; irreversible Zustände, für die man sie nie nach ihrer Zustimmung gefragt. Sogar Merz` verklausulierte Sprache wurde bereits als „rassistisch“ gebrandmarkt, so wie jede noch so vorsichtige Kritik an der unübersehbaren Veränderung dieses Landes zum Negativen durch die Verslumung und Islamisierung ganzer Städte.
Da passt es dann ins Bild, dass der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz die AfD-Jugendorganisation als „rechtsextremistischen Verdachtsfall“ eingestuft hat. Es bestünden „gewichtige Anhaltspunkte“ dafür, dass es sich bei der Generation Deutschland NRW de facto um eine Fortführung des Personenzusammenschlusses Junge Alternative NRW (JA NRW) handele, der sich im März 2025 formell aufgelöst hatte, teilte das Innenministerium mit. Auch die Junge Alternative NRW war vom Landesverfassungsschutz 2023 als rechtsextremistischer Verdachtsfall eingestuft worden.
Medienwirksame „Nadelstiche“
Dies war damit begründet worden, dass der Landesverband ideologisch auf einen Kurs eingeschwenkt sei, der durch ein „völkisch-ethnisches Volksverständnis und Fremdenfeindlichkeit“ geprägt gewesen sei. Insbesondere sei es darum gegangen, Menschen mit Migrationsbiografie und Muslime auszugrenzen und verächtlich zu machen. Die im Januar gegründete Generation Deutschland NRW folge nach Bekundungen von Führungspersonen der Agenda der früheren Jungen Alternative NRW, hieß es nun. „Wer glaubt, mit der Generation Deutschland hätte sich was geändert, täuscht sich“, sagte Innenminister Herbert Reul.
„Unsere Sicherheitsbehörden wissen sehr genau, mit wem sie es zu tun haben, und lassen sich durch ein neues Label nicht vom Inhalt ablenken“, tönte er. Dabei wäre er besser beraten, wenn er seine Sicherheitsbehörden auf die kriminellen Araber-Clans loslassen würde, die in NRW nach Belieben ihr Unwesen treiben und deren Verbrechen jedes Jahr neue Rekordstände erreichen. Anstatt entschieden dagegen vorzugehen, beschränkt Reul sich darauf, medienwirksam inszenierte „Nadelstiche“ zu setzen, die völlig erfolglos sind. Da ist es natürlich leichter, sich auch noch an der AfD-Jugend abzuarbeiten und sie nach den üblichen grotesken Kriterien als rechtsextrem einzustufen. Nach wie vor jedoch erweist sich Kurt Tucholskys 104 Jahre altes Diktum „Im Übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht“, als zeitlos.























