Schwarzgrün oder Grünschwarz - am Ende kommt eh dasselbe heraus. Umso wichtiger ist die Unterstützung der Realopposition (Collage:Imago)
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Jetzt gilt’s: Bei den heutigen Landtagswahlen in Baden-Württemberg heißt die Devise „Blau-Wahl“!

Am 8. März 2026 wählt Baden-Württemberg einen neuen Landtag – die erste Landtagswahl des Jahres und das Ende der Ära von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), der nach 15 Jahren nicht mehr antritt. Die Prognosen, Hochrechnungen und Hintergründen sehen ein von Mainstream-Medien als “spannend” bezeichnetes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen
dem farblosen 35-jährigen CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel und dem “anatolischen Schwaben”, Grünen-Kandidat Cem Özdemir – obwohl beide im Prinzip derselben Einheitspartei angehören und es völlig unerheblich ist, wer von beiden an der Spitze steht und mit wem koaliert. Denn dass der Stillstand im “Ländle” in die Verlängerung gehen wird, ist leider so gut wie sicher – die auf linksgrün gezogene CDU mit ihrer Klima- und Vielfaltsunterwerfung hat sich schon unter Kretschman vollständig entleibt und wird egal in welcher Konstellation die bisherige Politik, die das einstige Modell-Vorzeigebundesland in die Krise geritten hat, fortsetzen.

Die einzige relevante Frage ist, wie hoch AfD-Spitzenkandidat Markus Frohnmaier abschneiden wird; die “Vetternwirtschaft”-Kampagne und die mehr als unglücklichen Äußerungen der Parteispitze zum Iran-Krieg, zudem auch medial ausgeschlachtete innerparteiliche Quellen hatten den blauen Höhenflug in den Umfragen nur geringfügig gebremst; noch immer steht Frohnmaier – Stand Donnerstag – laut “Forschungsgruppe Wahlen” auf 20 Prozent; ein respektables Ergebnis, das heute sogar noch höher ausfallen könnte, weil viele sich nicht trauen, offen zu ihrer Wahlentscheidung zu stehen – nicht einmal in anonymen Fragen.

Wenigstens SPD und FDP sind so gut wie tot

Leider ist Fakt, dass der Anteil der Unbelehrbaren immer noch riesig ist. CDU und Grüne stehen jeweils bei 28 Prozent gleichauf und man fragt sich, ob der Niedergang der existentiell wichtigen Autoindustrie im Land und die anhaltende Industriezestörung denn so gar kein Umdenken bewirkt hat; anscheinend aber nicht, aufgrund des riesigen Anteils an ARD- und ZDF-Rentnern und öffentlich Bediensteten. Ach die bei dieser Wahl erstmals wahlberechtigten 16- und 17-Jährigen dürften mehrheitlich etablierte Parteien des linken Einheitskartells ankreuzen. Erfreulich ist das nochmalige deutliche Abschmieren der Klein- und Splitterparteien: De SPD dümpelt bei 8 Prozent, FDP und Linke müssen mit jeweils 5,5 Prozent nun den Einzug in den Stuttgarter Landtag bangen, die “Sonstigen” stehen bei 7 Prozent.

Dass die Grünen zuletzt stark aufgeholt haben sollen, wie linke Medien nach bewährten Muster im Endspurt berichten, um ein vermeintliches Momentum zu konstruieren, kann, sollte dies stimmen, nur an Hagels Skandal-Auftritt in einer Schule und der Stimmungsmache gegen die AfD liegen. Denn, Özdemir ist zwar als Bundespolitiker bekannter als sein Schein-Rivale Hagel, doch seine angeblichen Reformen bei Zuwanderung sind so unglaubwürdig wie grüne Politik insgesamt. Zumal es am Ende eh af eine Fortsetzung der schwarz-grünen Koalition, die seit über zehn Jahren regiert, als wahrscheinlichste Option hinausläuft… (TPL)

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