Leere Werkshallen: Die "grüne Zukunft" in Baden-Württemberg sendet bereits ihre Vorboten (Symbold:Shutterstock)
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Zwei Tage nach BaWü-Landtagswahlen verkündet Porsche 98 Prozent Gewinneinbruch: Seid Ihr stolz auf euch, liebe Grünen- und CDU-Wähler?

So ein Zufall aber auch! Keine drei Tage, nachdem die Grünen die Landtagswahl in Baden-Württemberg gewonnen haben, wird heute eine weitere dramatische Hiobsbotschaft verkündet, die den schwarzgrün orchestrierten Niedergang der Automobilindustrie -so deutlich wie bislang kaum- erneut unterstreicht: VW gibt bekannt, dass der Gewinn von Porsche von 5,3 Milliarden Euro im Jahr 2024 auf 90 Millionen Euro im vergangenen Jahr abgestürzt ist – ein Rückgang um satte 98 Prozent! Als Gründe für dieses unfassbare Desaster werden das schwächelnde China-Geschäft, US-Zölle und milliardenschwere Belastungen durch den Strategiewechsel bei der Elektromobilität genannt – im Klartext also: Genau der katastrophale Irrweg der E-Autos im Zuge des Klimawahns. Die für gesamte Industrie im einstigen Vorzeigeländle extrem belastenden, zerstörerischen Energiepreise sind hier noch gar nicht erwähnt. Das Mitleid mit den Autokonzernen hält sich indes in Grenzen – denn nachdem VW und die anderen Autobauer jahrelang an vorderster Front für die grüne Transformation ins klimaneutrale Utopia getrommelt haben, obwohl sie damit sehenden Auges ihren Selbstmord einleiteten, ist es ihr Problem, wenn sie erst jetzt – und viel zu spät – die vernichtenden Folgen dieser Idiotie feststellen, die allerdings von Anfang an absehbar waren. Die Wähler indes hätten klüger sein müssen.

Die Gründe des Gewinneinbruchs illustrieren die Jahrhundert-Lebenslüge Elektromobilität bei gleichzeitiger Verknappung, Wegsprengung und Verteuerung sauberer und preiswerter Energieproduktion erneut als aberwitzige Geisterfahrt: Auch bei Porsche fanden sich für die Elektrofahrzeugsparte kaum mehr Abnehmer – und nachdem die Politik die Förderung für diesen von ihr künstlich geschaffenen Markt einstellte, brach der Verkauf endgültig zusammen. Nun versucht man verzweifelt umzusteuern, was weitere Milliardenkosten verursacht. Die operative Rendite fiel auf ganze 0,3 Prozent, 2024 lag sie noch bei 14,5 Prozent! Und für dieses Jahr rechnet Porsche mit einem weiteren Absatzrückgang, was man sich kaum vorstellen kann.

Geliefert wie bestellt

Der ohnehin kriselnde VW befindet sich also im freien Fall. Gegenüber „Bild“ sagte eine Mitarbeiterin, die seit 1994 dort beschäftigt ist, sie habe das Gefühl, der Laden werde „gewollt an die Wand gefahren“, weil es billiger sei, im Ausland zu produzieren. Früher sei man stolz gewesen, bei VW zu arbeiten, heute schäme sie sich, wenn sie ihren Arbeitgeber nenne. Viele kämen nur noch wegen des Geldes. Früher sei das anders gewesen. Jetzt würden manche nur noch auf ihre Aufhebungsverträge warten. Auch Mercedes – ebenfalls in “The Land” beheimatet – verlegt immer mehr Teile seiner Fertigung in Deutschland an seinen Produktionsstandort im ungarischen Kecskemét. Ab dem zweiten Quartal 2026 soll die Produktion der A-Klasse aus dem Werk Rastatt ebenfalls nach Kecskemét verlagert werden. Über eine Milliarde Euro wird in den Ausbau des Werks investiert. Die Produktionskapazität soll langfristig auf bis zu 300.000 Fahrzeuge pro Jahr steigen. Dabei sollen 3.000 neue Arbeitsplätze entstehen, zusätzlich zu den 5.000 bereits bestehenden.

All das bestätigt eindrucksvoll, dass die vor allem von Union und Grünen praktizierte Klimapolitik nun ihre erwartbaren Früchte trägt. Die Autoindustrie bricht zusammen, und mit ihr die gesamte deutsche Wirtschaft. Und genau diese beiden Versagerparteien werden in Baden-Württemberg nun weitere fünf Jahre die Regierung bilden. Die Horror-Zahlen von Porsche wurden natürlich absichtlich bis nach der Wahl zurückgehalten, und 60 Prozent der Wähler gaben ihre Stimme den Grünen und der CDU, die das Land seit zehn Jahren gemeinsam in Grund und Boden regieren. Man wüsste gern, ob die Wähler ihre Stimmabgabe bereits bereuen oder ob sie inzwischen so der Realität entrückt sind, dass sie gar nichts mehr merken. (TPL)

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