Fast ein Jahr nach seinem Ausscheiden aus dem Amt und nachdem die desaströsen Folgen seiner Amokpolitik jeden Tag deutlicher werden, hat Ex-Wirtschaftsminister Robert Habeck endlich eine Aufgabe gefunden, die seinen intellektuellen Fähigkeiten entspricht und bei der er kaum Schaden anrichten kann: Am 31. Mai wird er als Sprecher für das Musikmärchen „Peter und der Wolf“ von Sergej Prokofjews fungieren. Die Aufführung des Stücks findet im Großen Saal der Berliner Philharmonie statt. Habeck wird dabei mit dem Kammerorchester sowie der Philharmonic Rassel Band unter der Leitung des Dirigenten Andreas Peer Kähler auftreten.
Dieser verkündete, er finde Habeck „als Person unglaublich authentisch und sympathisch“ und könne ihn sich „im Umgang mit Kindern supergut vorstellen“. Auch Habeck selbst habe die Idee sofort gefallen, weshalb er dem Kammerorchester direkt zusagte. Eine gemeinsame Probe mit dem Orchester soll laut Kähler unmittelbar vor dem Konzert stattfinden. Zudem soll eine vierte Klasse der Grunewald-Grundschule an der Aufführung teilnehmen.
Erfahrung als Märchenonkel
Fürwahr: Wenn Habeck irgendetwas kann, dann ist es Märchenerzählen. Auch mit Wölfen hat er bereits Erfahrung gesammelt, sowohl politisch als auch fiktional. In seiner Zeit als Umweltminister in Schleswig-Holstein musste er sich bereits mit dem Thema des Abschusses der Tiere befassen und vor 25 Jahren schrieb er gemeinsam mit seiner Frau Andrea Paluch das Kinderbuch „Jagd auf den Wolf”. Während das Land auch und gerade wegen seiner irrsinnigen Entscheidungen, vor allem des Atomausstieges, endgültig kollabiert, kann Habeck vor einem mehr als wohlgesinnten Publikum in Berlin den Märchenonkel geben. Zuletzt hatte er sich für die Grünen auch wieder im Wahlkampf, unter anderem in Bayern und Rheinland-Pfalz engagiert.
In Baden-Württemberg verzichtete seine Partei jedoch lieber auf seine Unterstützung. Ansonsten ist er als Dozent am Dänischen Institut für Internationale Studien (DIIS) und als Talkmaster am Berliner Ensemble tätig. Man kann nur hoffen, dass er sich auch weiterhin nur solchen Schwafelbeschäftigungen widmet und nie wieder die Chance erhält, in der praktischen Politik zu dilettieren.























