Obwohl das iranische Mullah-Regime dem Untergang entgegentaumelt, gibt es, leider auch und gerade auf der Rechten, eine beängstigend hohe Zahl von Menschen, die auf seine Propaganda hereinfallen, sei sie auch noch so lächerlich. Auf vielen Kanälen kursiert seit Tagen die Meldung, der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu sei bei einem iranischen Raketenangriff getötet worden und seine letzte Fernsehansprache sei KI-generiert gewesen, was sich daran zeige, dass er an einer Hand sechs Finger gehabt habe. Tatsächlich handelt es sich um eine plumpe Fälschung. Die israelische Regierung hatte die Gerüchte denn auch umgehend dementiert, doch dies wird nun erst recht in Zweifel gezogen: Wer glaubt schon dem bösen “Regime” in Tel Aviv, so die einhellige Meinung von linken wie rechten Antisemiten… Ein ranghoher Vertreter sagte gegenüber „Newsweek“, man habe Netanjahu am Sonntag persönlich unter vier Augen informiert. Dessen Büro teilte mit, dem Premierminister gehe es gut, die Behauptungen über seinen Tod seien „Fake News“.
Netanjahu machte sich inzwischen selbst über die Gerüchte lustig: In einem Twitter-Video erklärte er, er könnte lediglich „für einen Kaffee sterben“, der ihm dann umgehend gereicht wurde. Dann präsentierte er seine Hände und fragte: „Wollt ihr die Finger zählen?“ Einen ernsten Hintergrund indes haben die Todesdrohungen gegen den Premier – dem viele der völlig verworrenen und abgedrifteten Mullah- (wie zuvor Hamas)-Solidarischen in ihrem US- und Israelhass dasselbe an den Hals wünschen, was den Terrorfürsten Ali Chamenei am 28. Februar ereilt hatte. Offenbar ist dieser Wunsch bei vielen so sehr Vater des Gedankens, dass sie den Gerüchten über Netanjahus Tod unbedingt glauben wollen.
“Antizionistischer” Morast
Am Sonntag drohten die iranischen Revolutionsgarden, Netanjahu „weiter zu verfolgen und mit voller Härte zu töten, sollte er noch am Leben sein“. Dabei bezeichneten sie ihn als „kindermordenden Verbrecher“. Dass diese Behauptungen des verbrecherischsten Terrorregimes der Welt auf so viel unkritische Resonanz stießen, belegt einmal mehr, dass es wirklich keinen Unsinn gibt, der nicht massenhaft geglaubt wird, solange nur die Lügen und Vorurteile stimmen. So wie viele bereitwillig auf die Hamas-Propaganda hereinfielen, übernehmen sie nun ebenso begierig die lächerlichen Lügen, die von den Mullahs kommen.
Hier wird der ganze “antizionistische” Morast sichtbar, den nicht nur Linke, sondern leider auch viele alternative Medien, namentlich antiwestlich- judenhassende Stimmen in ihren Reihen bevölkern – sei es teils ganz offen durch den Wunsch, die Mullah-Tyrannei möge fortgesetzt werden und den jüdischen Staat weiter bekämpfen, bis hin zur Täter-Opfer-Umkehr mit dem friedlichen Iran als angeblichen “Stabilitätsanker” der Region. Bezeichnenderweise ist dabei das Schicksal der Menschen im Iran all diesen Wirrköpfen in ihrer verqueren Denkweise völlig egal. Sie glauben lieber der Lügenpropaganda eines untergehenden Regimes, weil dessen Feinde ihre Feinde sind – und schlucken daher auch begierig die Gerüchte über Netanjahus Tod.























