Der anhaltende Iran-Krieg macht die politisch verschuldete deutsche Energiekatastrophe noch dramatischer, als sie ohnehin schon ist. Nicht nur die Öl-, sondern auch die Dieselpreise explodieren, was zu höheren Transportkosten und damit unweigerlich zu einer weiteren Verteuerung von Lebensmitteln und anderen Waren führen wird. 85 Prozent aller Güter in Deutschland werden von Lkw transportiert. Dirk Engelhart, der Vorstandssprecher des Logistikverbands BGL, warnte, dies gefährde „nicht nur Unternehmen, sondern auch die tägliche Versorgung“ der Bevölkerung. Viele mittelständische Betriebe würden durch die Dieselpreis-Explosion binnen weniger Tage an die Grenze ihrer wirtschaftlichen Belastbarkeit gelangen.
Steige der Dieselpreis um zehn Prozent, würden die Gesamtkosten um drei Prozent steigen. Die aktuelle Erhöhung um bis zu 28 Prozent bedeutet somit einen Gesamtkostenanstieg von ca. neun Prozent. Angesichts geringer Gewinnmargen (bis drei Prozent) bestehe daher „akuter politischer Handlungsbedarf“, unter anderem durch eine Dieselpreisbremse und zinsgünstige Liquiditätshilfen. Auch Thomas Puls vom Institut der deutschen Wirtschaft betonte, Diesel sei der Antrieb des Schwerverkehrs. Auch Baumaschinen und Generatoren seien große Verbraucher. Das komme in Form von steigenden Transportpreisen irgendwann in jedem Produkt an.
Weitere Teuerung in allen Bereichen
„Für die Weltwirtschaft wirkt ein höherer Ölpreis wie eine zusätzliche Steuer: Energie, Transport und viele Güter werden teurer, was Inflation erhöht und das Wachstum dämpfen kann“, erklärte Clemens Fuest, der Präsident des Münchner Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, der auch gleich noch steigende Strompreise prognostizierte. Denn Gas verknappe sich derzeit noch stärker als Öl. Gas sei nicht nur für Industrie und private Heizungen wichtig, sondern zunehmend auch für die Stromproduktion.
Damit droht Deutschland aufgrund der verbrecherischen Inkompetenz seiner Politkaste eine weitere Teuerung in allen Bereichen, obwohl immer mehr Bürger schon jetzt kaum noch wissen, wie sie über die Runden kommen sollen. Für den ohnehin besonders stark von der Wirtschaftskrise betroffenen Mittelstand sind die steigenden Dieselpreise ein weiterer schwerer Schlag. Aber der immer mehr zu ihrem Feind werdende Staat schafft es auch hier noch, zu profitieren, indem er höhere Mineralölsteuern einstreicht. Dies kommt aber auch nur der Polit- und NGO-Kaste zugute, und vielleicht noch der Ukraine. Denn Lügenkanzler Friedrich Merz wird eher das eigene Volk aushungern, als diese innen- und außenpolitische Amokfahrt endlich zu beenden. (TPL)























