Klimaschwinel und Panikmache (Foto: Collage/Shutterstock)
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Die Klima-Psychopathen von Focus wieder: 2026 droht der Erde angeblich ein “Super-El-Nino“

Die berüchtigte Klima-Redaktion von „Focus online“ lässt sich keine Gelegenheit entgehen, vor allen möglichen Pseudo-Bedrohungen zu warnen, die irgendwelche hauptberuflichen Apokalyptiker ausposaunen. Diesmal ist es ein in diesem Jahr angeblich drohender „Super-El-Niño“, der dafür herhalten muss. „Experten“ von „Severe Weather Europe“ würden derzeit eine deutliche Erwärmung der tropischen Pazifikoberfläche beobachten, heißt es. Dort braue sich „das nächste große Klimaphänomen zusammen: Ein ungewöhnlich starker El Niño könnte noch 2026 erwachen – und das Weltwetter auf den Kopf stellen“. Die das Klima bislang noch prägenden schwachen La-Niña-Bedingungen, „die kühlere Phase des natürlichen Klimazyklus“, löse sich derzeit überraschend schnell auf. „Die neuesten Klimamodelle, unter anderem von Zeke Hausfather von der University of California, Berkeley“, würden diese Entwicklung bestätigen. Die Wahrscheinlichkeit für einen starken oder sogar „Super-El-Niño“ gegen Ende des Jahres sei deutlich gestiegen, wie Hausfather nach Auswertung von elf verschiedenen Klimamodellen mit über 400 Simulationen erkannt haben will.

Der Median liege bei rund 2,5 Grad Temperaturabweichung im zentralen Pazifik – deutlich stärker als der El Niño 2023/24 und vergleichbar mit dem extremen El-Niño-Ereignis von 2015/16. „Ein solch starkes Ereignis verstärkt die globalen Effekte des Klimawandels und könnte 2027 neue Rekorde bringen“, so Hausfather. Hinzu komme, dass die Erderwärmung seit 2015 angeblich schneller als zuvor steige. Der „menschengemachte Klimawandel“ verstärke „die Effekte eines starken El Niño. Zusammengenommen könnte 2027 damit das heißeste Jahr seit Beginn der Messungen werden“. Abgesehen davon, dass ohnehin schon jetzt feststeht, dass 2027 als das heißeste Jahr seit Beginn der Messungen verkauft werden wird, so wie alle vergangenen und künftigen Jahre, werden hier wieder alle Klimamärchen, vor allem natürlich der „menschengemachte Klimawandel“, aufgewärmt. Anhand von Simulationen und Modellen, die genau das ausspucken, was ihre Programmierer ihnen vorgeben, wird abermals eine neue vermeintliche Groß-Bedrohung herbeigeraunt.

Herbeischwadronierde angebliche Begleiterscheinungen

„Focus online“ schwadroniert dann einige willkürliche Folgen herbei, die der imaginäre „Super-El-Niño“ haben könnte, unter anderem „mehr und stärkere Starkregen, Überschwemmungen, Erdrutsche“ in Südamerika; erhöhte Gefahr von Dürren und Waldbränden in Südostasien und Australien; Ernteausfälle und Hungersnöte in Ostafrika, und Europa spüre die „indirekten Effekte“ besonders im westlichen Mittelmeerraum. In Frankreich, Spanien oder Italien könnten verschobene Tiefdruckgebiete ab Sommer zu stärkeren Niederschlägen führen, gefolgt von höheren Temperaturen im Herbst. Auch wenn Deutschland selbst voraussichtlich immerhin keine drastischen Wetterextreme erleben werde, könnten die wirtschaftlichen Auswirkungen dennoch global spürbar sein: „Gestörte Lieferketten könnten die Preise für Kaffee, Kakao oder Zucker steigen lassen, da Ernteausfälle in Südamerika, Afrika oder Südostasien die Versorgung belasten. Gleichzeitig steigt das Risiko für Fluchtbewegungen aus besonders betroffenen Regionen“, wird verkündet. Klimaforscher und Meteorologen würden die Entwicklungen im Pazifik „mit höchster Aufmerksamkeit“ beobachten, heißt es weiter. Ob sich die stärksten Prognosen bewahrheiten, würden die kommenden Monate zeigen – „doch die Alarmzeichen sind deutlich sichtbar“.

Dieser Artikel ist ein weiters Musterbeispiel für völlig verantwortungslosen Panik- und Agenda-Journalismus. Absolut nichts an diesem Geschwurbel hat eine seriöse Grundlage. Aus dem Nichts heraus malt man geradezu lustvoll globale Missernten, Hungersnöte, Naturkatastrophen und Wirtschaftskrisen an die Wand, nur weil die üblichen Verdächtigen, bei denen nur darauf Verlass ist, dass sie mit ihren Prognosen immer danebenliegen, den immergleichen Unsinn absondern. Glücklicherweise fallen immer weniger Menschen auf das hysterische Geschrei dieses Panikorchesters herein. (TPL)

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