Obwohl das amtliche Endergebnis noch nicht feststeht, zeichnet sich auch bei den Kommunalwahlen in Hessen einmal mehr eindeutig ab, dass die AfD endgültig auch in Westdeutschland fest im Parteiensystem etabliert ist. Alle Dämonisierungs- und Vernichtungsversuche des politisch-medialen Kartells sind krachend gescheitert, immer weniger Bürger lassen sich noch mehr für dumm verkaufen. Laut dem vorläufigen Ergebnis liegt die CDU mit 29,7 Prozent und einem geringen Zuwachs von 1,2 Prozent auf Platz 1, gefolgt von der SPD mit 20,2 Prozent (-3,8) – und dann folgt auch schon die AfD mit 15,9 Prozent und dem mit Abstand größten Zuwachs von 9,1 Prozent. Die Grünen landeten mit 14,4 Prozent auf dem vierten Platz und verloren vier Prozent. Die Linke kam auf 5,8 Prozent und gewann 1,4 Prozent hinzu. Ungeachtet eventueller geringfügiger Abweichungen beim amtlichen Endergebnis lässt sich eindeutig konstatieren, dass die AfD die meisten Wähler hinzugewonnen hat.
Die Grünen haben dagegen überall verloren. Ihre letzten Bastionen sind vor allem die völlig linksverstrahlten Universitätsstädte mit ihrer großen studentischen Wählerschaft. Aber selbst in solchen Städten wie Darmstadt oder Kassel, wo sie stärkste Kraft wurden, büßten sie 4,7 beziehungsweise 6,3 Prozent an Stimmen ein. Ihre besten Ergebnisse erzielte die AfD in den Landkreisen, wo sie mit 22,1 Prozent im Landkreis Hersfeld-Rotenburg den höchsten Wert erreichte. Im Main-Kinzig-Kreis kam sie auf 20,6 Prozent, doch selbst in der Landeshauptstadt Wiesbaden erreichte sie 12,7 Prozent. In kleinen Gemeinden wie Büdingen, Erlensee und Biebesheim am Rhein wurde sie mit 25,4, 25,9 beziehungsweise 27,4 Prozent stärkste Kraft, während die Kartellparteien riesige Verluste einfuhren.
Von Rekord zu Rekord
Diese Ergebnisse bestätigen einen allgemeinen Trend: Die Brandmauer-Taktik des faktischen Einheitskartells der etablierten Kräfte, die in mittlerweile frei austauschbaren und beliebig wechselnden Koalitionen untereinander paktieren und immer dieselbe linksgrüne Politik vertreten, ist als Sackgasse überführt – und befördert nur den Politikverdruss, wo sie nicht direkt in AfD-Stimmzuwächse mündet. Das gilt nicht nur auf kommunaler, sondern auch auf Landesebene: Vorletzten Sonntag erreichte die AfD bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg mit 18,8 Prozent ihr bislang bestes Ergebnis in einem westdeutschen Bundesland, vor den jetzt am Sonntag anstehenden Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz steht sie in Umfragen bei über 21 Prozent.
Bei den ebenfalls am 8. März durchgeführten Kommunalwahlen in Bayern kam sie auf 12,2 Prozent, womit sie ihre Stimmenzahl ebenfalls fast verdreifachte, während die CSU mit 32,5 Prozent das schlechteste Kommunalwahlergebnis seit 1952 (!) und das zweitschlechteste ihrer Parteigeschichte einfuhr. Zwar wird die AfD in Bayern keinen Bürgermeister stellen, dafür aber über insgesamt 711 Sitze in Kreistagen und Stadträten verfügen – 451 mehr als bei der letzten Kommunalwahl 2020. In knapp 15 Landkreisen und kreisfreien Städten wurde die AfD zweitstärkste Kraft. CSU-Chef Markus Söder musste denn auch zähneknirschend einräumen: „Die AfD ist fest da. Sie ist Teil unserer deutschen Realität.“ Dies gilt inzwischen für ganz Westdeutschland. Überall wollen die Menschen eine Mitte-Rechts-Regierung, bekommen von der Brandmauer-Union aber immer und immer wieder nur den linken Irrsinn, den sie verzweifelt abschütteln wollen. Die Folge ist ein blaues Wunder für Deutschland. (JS)























