Nachdem die “Welt” am Wochenende unter dem Titel “Machterhalt in Brandmauerland” die Frage gestellt hat, warum „die Konservativen diese Machterhaltsübungen noch immer mitturnen“, hat auch der ehemalige VW-Chef Matthias Müller das Ende der Brandmauer gefordert; als erfahrener Krisenmanager fordert der Ex-Volkswagen-Boss gegenüber “t-online”, Deutschland grundlegend “umzukrempeln”: Müller will das überfällige Einreißen der Brandmauer zur AfD, außerdem plädiert er für eine neue, kleine EU aus wenigen starken Ländern, und fordert ein Ende der steuergeldfinanzierten Alimentierung von Nichtregierungsorganisationen (NGOs).
Nach den jüngsten AfD-Wahlerfolgen im Westen – den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und den Kommunalwahlen in Bayern und Hessen, wo sich die AfD verdoppeln oder gar verdreifachen konnte –, wachen immer mehr Bürger auf. Auch die CDU-Politikerin Saskia Ludwig, Bundestagsabgeordnete aus Brandenburg, plädiert für eine Zusammenarbeit ihrer Partei mit der AfD. „Die Brandmauer wackelt nicht nur, die Schandmauer der Demokratie beginnt sich aufzulösen”, konstatiert der Hamburger AfD-Bundestagsabgeordnete Dr. Alexander Wolf – und bezieht sich dabei vor allem auch auf die faktische nicht mehr existente Brandmauer im EU-Parlament, die dieser Tage helle Empörung in linken Medienzirkeln gesorgt hatte.
Auch die Front der Mainstream-Medien bröckelt
“Wenn Abgeordnete der konservativen EVP-Fraktion, der auch CDU/CSU angehören, vor einer wichtigen Abstimmung im EU-Parlament zur Verschärfung der europäischen Migrationspolitik endlich ihrer Verantwortung gerecht werden, muss es in Merz‘ Ohren dröhnen”, so Wolf süffisant, der fortfährt: “Wenn erfolgreiche Wirtschaftslenker wie der ehemalige VW-Chef Müller die Brandmauer zur AfD einreißen wollen, um Deutschland wieder auf die Füße zu stellen, kann das eine Partei wie die CDU nicht ignorieren. Wenn nicht nur alternative Medien die Abschaffung der Brandmauer fordern, bröckelt auch die Front der Mainstream-Medien.”
Tatsächlich zeigt der Blick nach Skandinavien, dass Brandmauern überall fallen – so wie jetzt gerade in Schweden. Dies wird unweigerlich früher oder später auch in Deutschland passieren – “je schneller, desto besser”, so Wolf- Um Deutschlands weiteren Absturz zu verhindern, brauche es jetzt eine bürgerliche Mehrheit: “Es ist fünf nach zwölf!” Nur mit der AfD, so der Hamburger Politiker, könne Merz die dringend benötigten Reformen gegen die Deindustrialisierung Deutschlands umsetzen – mit der SPD jedoch keinesfalls. Als AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag stehe man für gemeinsame Beschlüsse bereit, um für sichere Arbeitsplätze, für sichere und bezahlbare Energie, für Bürokratieabbau und gegen Klimawahn, Steuererhöhungen und ungebremste Masseneinwanderung zu sorgen. (TPL)























