Bei einem Ex-Linken-Abgeordneten werden 4.000 kinderpornografische Bilder gefunden. Strafbefehl über 1000 Euro. Nicht pro Bild, das ist die Gesamtstrafe!!! Man kann sich nur noch übergeben.
Markus Gleichmann, 39 Jahre alt, ehemaliger Landtagsabgeordneter der Linken in Thüringen. Bei ihm wurden insgesamt fast 4.000 kinder- und jugendpornografische Dateien sichergestellt: exakt 3.192 kinderpornografische sowie 725 jugendpornografische Bilder und Videos.
Die Ermittler stießen im August 2024 bei Durchsuchungen seiner Privatwohnung, seines Landtagsbüros in Erfurt und zweier Wahlkreisbüros im Saale-Holzland-Kreis auf dieses Material. Die Staatsanwaltschaft Gera war dem Fall im Rahmen der Zerschlagung eines größeren Darknet-Netzwerks auf die Spur gekommen. Die Vorwürfe waren schon vor der Landtagswahl 2024 öffentlich bekannt. Dennoch konnte sein Name nicht mehr von der Liste gestrichen werden – die Fristen waren abgelaufen. Ein Mann, der Tausende Dateien mit realen Missbrauchsdarstellungen hortete, durfte also weiterhin für ein Parlament kandidieren.
Und nun der „Abschluss“, März 2026: Das Amtsgericht Stadtroda erlässt laut dem MDR einen Strafbefehl. Neun Monate Freiheitsstrafe – ausgesetzt zur Bewährung für zwei Jahre. Dazu eine Geldauflage von genau 1.000 Euro, die an eine gemeinnützige Einrichtung zu zahlen ist. Gesamt. Nochmals zum Mitschreiben: 1000 Euro nicht pro Bild, sondern als Gesamtauflage! Für fast 4.000 Dokumente realen sexuellen Kindesmissbrauchs: hinter jedem dieser Dateien steckt das Elend, die Qual, der Horror eines Kindes.
Zu haben – insofern man Linker ist – für günstige 1.000 Euro!!! Gleichmann räumt alles ein, akzeptiert den Strafbefehl kommentarlos und murmelt eine Entschuldigung an sein Umfeld. Die Thüringer Linke fordert jetzt seinen sofortigen Parteiaustritt – und droht sonst mit Ausschluss. Zu spät. Monatelang herrschte Schweigen oder stillschweigende Duldung. Sein Kreistagsmandat läuft übrigens weiter.
Das weckt Erinnerungen an einen anderen Genossen wach: Ähnlich milde ging es Sebastian Edathy (SPD), dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten mit indischem Migrationshintergrund der 2015 wegen Besitzes kinder- und jugendpornografischen Materials davonkam: Das Verfahren wurde gegen eine Zahlung von 5.000 Euro an den Kinderschutzbund eingestellt – ohne Haft, ohne Hauptverhandlung.
In Deutschland werden normale Bürger wegen „Politikerbeleidigungen“ mit harten Strafen überzogen, verlieren Job, Familie, Zukunft. Anders wenn man aus den „richtigen“ Kreisen kommt. Linken-Bonus. SPD-Bonus. Parteibuch-Bonus. Man kann sich nur noch übergeben.
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