Vier „Mädchen“ im Alter zwischen 14 und 15 Jahren attackieren in Leipzig eine 12-jährige Schülerin – zwingen sie auf die Knie zu gehen, schlagen sie, demütigen sie und filmen die Gewalttat und veröffentlichen den Horror in den sozialen Medien. Frage: Wie lauten die Vornamen der Täterinnen? Hannah? Petra? oder Emilia?
In Leipzig wurde am Anfang März eine Zwölfjährige auf dem Schulweg von vier älteren Mädchen (14–15 Jahre) umzingelt, gezwungen, auf die Knie zu gehen, ins Gesicht geschlagen, gedemütigt – und alles gefilmt. Das Video landete auf Instagram und TikTok, wo es sich rasend verbreitete und immer noch zugänglich ist. Das Opfer erlitt eine Jochbeinprellung, musste ins Krankenhaus. Der Vater spricht von „furchtbarer Erniedrigung“ und will Annäherungsverbote gegen die Täterinnen erwirken. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung, Nötigung und Gewaltdarstellung. Zudem, so der Vater, sei seine Tochter auch schon vorher auf ihrem Schulweg von den Jugendlichen angegriffen worden. Die mutmaßlichen Täterinnen und das Opfer sollen nicht auf dieselbe Schule gehen.
Laut der „Bild“-Zeitung berichtete der Vater jedoch, dass eine der 14 bis 15 Jahre alten Täterinnen wohl immer wieder andere Kinder „abziehe“. Davor habe seine Tochter andere Kinder warnen wollen. Den Überfall sei seiner Einschätzung nach als ein Racheakt zu werten. Seine Tochter sollte sich auf Knien entschuldigen und fing sich die Schläge ein. Außerdem sollen die Mädchen seiner Tochter gedroht haben, nicht die Polizei zu rufen.
Und die zuständigen Behörde? Informiert Sie die Bevölkerung oder die Schülerschaft, um wen es sich bei den Täterinnen handelt? Wie lauten die Vornamen der Täterinnen? Hannah? Petra? oder Emilia? Nein – die Behörde gendern sich um den Verstand und erklären laut der „Leipziger Volkszeitung: „In Rücksprache mit der betroffenen Schülerin wurde mit den Lernenden (sic!) der Klasse gearbeitet, da diese bereits Kenntnis von der medialen Verbreitung des Videos hatten. Dabei wurde das Ziel verfolgt, die Lernenden (sic!) zu sensibilisieren, dass diese Handlungen einerseits strafrechtlich verfolgt werden und andererseits eine Meldung bei Begegnung mit diesen Dingen zwingend erfolgen muss, um die betroffenen Personen zu schützen.“
In den Kommentarspalten stellt man einmal mehr fest: Sie würgen, schlagen, erpressen unsere Kinder. Leipzig ist überall. Und fragt: Woher kommt ihre Lust, Deutsche zu foltern?
Andere wiederum erkennen: Das Entscheidende dürfte nicht das Alter, sondern die kulturelle Prägung der TäterINNEN sein. Und auch hier gilt: Wem haben wir diese tägliche Neuaushandlung des täglichen Miteinander zu verdanken?
(SB)























