Die digitale Lynchjustiz hat in Deutschland ein neues Level erreicht – und linke Influencerinnen wie Leonie Plaar geben den Ton an.
Im Fall Collien Fernandes / Christian Ulmen, bei dem bis heute keine Verurteilung vorliegt, postet sie ein Video mit Hunderttausenden Views: Ulmen und „alle anderen Täter“ sollen „an ihren großen Zehen auf den Marktplätzen dieser Nation aufgehangen und öffentlich kastriert werden“. Das Täterschutzsystem – also unser Rechtsstaat – soll „brennen sehen“. Männern, die auf Unschuldsvermutung pochen, will sie „Täterschützer“ auf die Stirn tätowieren. „Männer sind das Problem“, alle profitieren vom System, keiner habe je den Mund aufgemacht – bei Ulmen, Pelicot, Epstein.
„Ich will, dass Christian Ulmen und alle anderen Täter an ihren großen Zehen auf den Marktplätzen dieser Nation aufgehangen und öffentlich kastriert werden.“ Wer noch das Wort „Unschuldsvermietung“ verwendet, soll mit dem Wort „Täterschützer auf der Stirn“ zwangstätowiert werden.… pic.twitter.com/nJaNndRiyb
— Julian Reichelt (@jreichelt) March 22, 2026
Das ist keine Kritik mehr. Das ist ein Aufruf zu mittelalterlicher Selbstjustiz, zu körperlicher Gewalt und zur Abschaffung des Rechtsstaats – getarnt als feministische Wut. 17.000 Likes. Kein Sperren, kein Aufschrei aus der bubble. Stattdessen stillschweigende Billigung oder Applaus. Die gleiche Szene, die bei rechter Hetze sofort „Brandmauern“ hochzieht, applaudiert hier öffentlichen Kastrationsfantasien gegen Männer, solange sie in den passenden ideologischen Rahmen passen.
Noch perfider: Zufällig hat Genossin SPD-Justizministerin Stefanie Hubig hat – pünktlich zum medialen Höhepunkt des Falls Ulmen/Fernandes – „zufällig“ einen Gesetzentwurf gegen pornografische Deepfakes in der Schublade. Fertig formuliert, auf der Zielgeraden, Herstellen und Verbreiten strafbar, Strafbarkeitslücke schließen, alles ganz schnell jetzt. So einfach kann Politik sein, wenn die Empörungswelle gerade hoch genug ist.
Zufällig vorbeikommende Justizministerin von der SPD hat zufällig pünktlich zum Fall Ulmen/Fernandes einen Gesetzentwurf gegen Porno-Deepfakes in der Schublade. So einfach kann Politik sein.pic.twitter.com/uga6PMlEbT
— TheRealTom™ – Trusted Flagger (@tomdabassman) March 20, 2026
Ein Vorwurf ohne abgeschlossenes Verfahren wird zum Turbo für ein Gesetz, das die Klarnamenpflicht im Internet endlich etablieren will, nachdem sich die Bürger bislang nicht für die totale Überwachung haben erwärmen können.
Hierzu bemerkt Stefan Homburg auf X:

(SB)























