"Verbrenner-Aus" für die E-Mobilität: Zurück zum Bewährten (Bild: shutterstock.com/Spyro the Dragon)
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Bloß raus aus der grünen Sackgasse des Wahnsinns: 12 Autohersteller kippen ihre E-Strategie und kehren zu Verbrenner und Hybrid zurück:

Der große E-Auto-Rückzug: Mindestens zwölf Autohersteller kippen ihre ambitionierten Elektrifizierungspläne und setzen wieder stärker auf Verbrenner und Plug-in-Hybride. Was lange als unaufhaltsamer Trend galt, wird durch veränderte politische Rahmenbedingungen, enttäuschende Absatzzahlen und klare Kundenwünsche gebremst. Wie der “Merkur“ berichtet, sind besonders Premium- und Sportwagenmarken  betroffen. Mercedes-Benz, Ford, Volvo und Stellantis haben Pläne für einen weitgehenden oder vollständigen Umstieg auf reine Elektromotoren zurückgenommen.

Lamborghini reagiert auf wachsende Ablehnung reiner E-Modelle: Kunden vermissen das emotionale Erlebnis von Vibrationen und vor allem das charakteristische Motorengeräusch. Lamborghini-Chef Stephan Winkelmann erklärte, genau dieses Fehlen sei ein Hauptgrund für die Zurückhaltung. Auch Ferrari will seine Kunden nicht vom vertrauten Sound entwöhnen. Beim neuen Modell „Luce“ plant der Hersteller eine künstliche „einzigartige Soundsignatur“ – einen Fake-Motorensound, der den klassischen Verbrennerlärm simuliert.

Teure Nachrüstungen zurück zum Verbrenner nötig

Treiber des Umdenkens sind mehrere Faktoren. In den USA strich Präsident Donald Trump bereits im Oktober 2025 die Förderungen für Elektroautos und bremste den infolge der idiotischsten Energiepolitik der Erde in Deutschland – mit weggesprengten Atomkraftwerken und wegsanktioniertem preiswerten russischen Ergas – ohnehin ins Schleppen geratenen Ausbau der Ladeinfrastruktur weiter. In der EU wurde das strikte Verbrenner-Aus ab 2035 faktisch gekippt; künftig zugelassene Fahrzeuge müssen zumindest hybrid sein. In Deutschland setzen sich CDU/CSU unter Friedrich Merz und Markus Söder für die Weiterführung klassischer Verbrenner und alternativer Kraftstoffe ein.

Gleichzeitig blieben die erwarteten Absatzzahlen für E-Autos aus. Viele Hersteller hatten Milliarden in die E-Mobilität investiert – ohne die erhofften Stückzahlen zu erreichen. Nun sind teure Nachrüstungen zurück zum Verbrenner nötig, wie EY-Experte Constantin Gall feststellt. Hinzu kommt der wachsende Druck durch China: Im vergangenen Jahr exportierte das Land erstmals mehr Autos nach Europa als umgekehrt.

Emotionale, laute Fahrerlebnisse gewünscht

Im Luxussegment wünschen sich Käufer weiterhin emotionale, laute Fahrerlebnisse – ein Wunsch, den reine E-Autos derzeit nur schwer erfüllen können. Deshalb greifen immer mehr Hersteller zu künstlichen Soundlösungen oder halten an Hybriden und Verbrennern fest.Der „große Auto-Rückzug“ markiert einen deutlichen Strategieschwenk der Branche. Statt einer schnellen Voll-Elektrifizierung zeichnet sich eine pragmatischere, technologieoffene Zukunft ab, die Politik, Markt und Kundenwünsche stärker berücksichtigt. Ob dieser Rückzug dauerhaft ist oder nur eine Atempause, bleibt abzuwarten – die hohen Investitionen in beide Richtungen belasten die Hersteller jedoch massiv.

Jedenfalls ist die grüne Geisterfahrt der Autoindustrie damit erst einmal beendet, auch wenn es noch lange dauern wird, bis dieser katastrophale planwirtschaftliche Irrweg in seiner gesamten Tragweite begriffen worden ist. Noch viele Arbeitsplätze und Firmen werden krepieren, bis es soweit ist.

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