Die Parole lautet: Schluss mit der großen Hängematte! Klingt erstmal gut. Doch es geht nicht um das Ende der kostenlosen Sozialversorgung von Menschen, die zu uns kommen und nie eingezahlt haben. Nein, die schwarz-rote Koalition will die kostenlose Mitversicherung von Ehepartnern in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung abschaffen.
Wer als Frau bisher gar nichts verdient und gratis mitversichert war, soll künftig 225 Euro pro Monat selbst zahlen: 200 Euro für die Krankenkasse und 25 Euro für die Pflege. Kinder bleiben (vorerst) verschont. Und wer soll den Betrag bezahlen? Vati! 225 mal 12 ergibt 2.700 Euro.
So war es bisher – das echte “Sozialwunder”
Ein Verdiener, ein Arbeitgeber, der den Beitrag abführt und die ganze Familie ist mit versichert. Kein Antrag, keine Extra-Rechnung. Ob Kleinfamilie oder Großfamilie: Zum Arzt gehen war gratis. „Einer arbeitet, sieben sind kostenlos mitversichert“. Für die eigene Bevölkerung, auch als familienpolitischer Anreiz, war das sinnvoll. Doch allzu viele Neubürger samt Anhang haben diese bequeme Hängematte in den letzten Jahren neu für sich entdeckt.
Jeden Monat fließen hohe Beiträge in die Kassen. Der Arbeitgeber trägt die Hälfte, der Arbeitnehmer die andere. Aus diesem Topf werden nicht nur die Beitragszahler versorgt, sondern auch Millionen, die selbst kaum oder gar nichts einzahlen. Dazu kommen Millionen Flüchtlinge und Bürgergeld-Empfänger, deren Gesundheitskosten nur teilweise vom Bund erstattet werden. Die Kassen klagen bereits auf zehn Milliarden Euro Nachzahlung pro Jahr ,weil die Pauschale des Staates bei weitem nicht reicht. Das Defizit sollen nun die normalen Beitragszahler ausbaden.
Das Ende der Gratis-Mitfahrt
Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) muss ein riesiges Defizit stopfen. Für 2027 drohen bis zu 12 Milliarden Euro Loch in der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Kassen sind pleite, die Ausgaben explodieren, auch durch die hohen Kosten für Zuwanderer. Jetzt sucht die Politik verzweifelt nach Geld und findet es bei den bisher kostenlos mitversicherten Ehepartnern. Ökonomen jubeln über „mehr Arbeitsanreize“. Doch der DGB schimpft von „Frontalangriff auf Millionen Familien“.
225 Euro extra im Monat ist kein Kleingeld. Das fehlt beim Einkaufen, beim Tanken oder bei der Heizung. Für viele Familien bedeutet das eine spürbare Mehrbelastung. Was hier gerade verschwindet, ist mehr als nur ein finanzieller Vorteil. Es ist ein Stück sozialer Verlässlichkeit, auf das sich Generationen verlassen haben.
Wie man sich die monatlichen Zusatzlasten spart
Wer die 225 Euro clever umgehen will, braucht nur einen kleinen Trick: Der bisher „nicht arbeitende“ Ehepartner nimmt einen Mini-Job ab 604 Euro brutto im Monat an. Dann ist er nicht mehr mitversichert, sondern wird selbst versicherungspflichtig. Er zahlt aber nur lächerliche 2,70 bis 3,50 Euro Eigenanteil pro Monat. Der Arbeitgeber trägt den Rest (ca. 175–180 Euro). Statt 225 Euro privat aus der eigenen Tasche zu zahlen, kostet der „Umgehungs-Job“ den Haushalt netto fast nichts.
Das ist der deutsche schildbürgersozialstaat in Reinform: Die Politik will mehr Arbeitsanreize schaffen und produziert stattdessen Millionen neuer 604-Euro-Jobs. Statt die echten Milliardenlöcher (u. a. durch Bürgergeld und Zuwanderung) anzupacken, schiebt Schwarz-Rot die Rechnung wieder mal den normalen Familien zu. Die trickst dann eben mit einem Mini-Job. Willkommen in der neuen schwarz-roten Realität: Zahlen oder tricksen, die gemütliche Hängematte ist vorbei, aber die deutsche Bürokratie lebt.























