Die russische Ölraffinerie Saratow wird erneut von ukrainischen Drohne angegriffen – mit extremen Konsequenzen für die Energieversorgung Ungarns, der Slowakei und etlicher bisheriger Unterstützerstaaten der Ukraine (Screenshot:Youtube)
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Zum Schaden Osteuropas und zahlreicher Drittländer: Mitten in der Iran-Krise sabotiert die Ukraine russische Öllieferungen mit Drohnenangriffen

Während die Welt unter den explodierenden Ölpreisen im Zuge des Ukraine-Krieges leidet, zeigt die ukrainische Regierung sich wieder einmal als rücksichtsloser Brandbeschleuniger und macht die Lage noch schlimmer: Nach Drohnenangriffen haben die russischen Ostseehäfen Primorsk und Ust-Luga offenbar die Verladung von Öl und Treibstoff ausgesetzt. Über die beiden Häfen wird ein Großteil der russischen Öl- und Treibstoffexporte abgewickelt. Auch die russische Ölraffinerie Saratow soll seit einem Drohnenangriff am Samstag stillstehen. Die Rohöldestillationsanlage mit einer Kapazität von 20.000 Tonnen pro Tag sei außer Betrieb, hieß es aus Insiderkreisen. Während das ukrainische Militär zu den Angriffen auf die Ostseehäfen keine Angaben machte, bestätigte es, die Anlage des Rosneft-Konzerns getroffen zu haben.

Der Gouverneur von Saratow, Roman Busargin, sprach von Treffern an der zivilen Infrastruktur, nannte aber keine Details, Rosneft äußerte sich bislang noch nicht dazu. An der internationalen Rohstoffbörse in Sankt Petersburg fehlen derzeit Angebote für Ölprodukte aus Saratow – die Raffinerie steht für rund 2,2 Prozent der gesamten russischen Ölverarbeitung. Die Selenskyj-Regierung tut also ihr Möglichstes, um die weltweite Ölkrise noch zu verschärfen. Während die Westeuropäer ihm weiterhin in blinder Nibelungentreue verbunden bleiben, dürfte man in anderen Teilen der Welt empfindlicher auf diese Angriffe reagieren und dies Selensky bei der nächsten seiner ständigen Betteltouren auch zu verstehen geben.

Null Rücksicht auf Sorgen und Interessen der Verbündeten

Das Verhältnis Ungarns und der Slowakei zur Ukraine ist bereits völlig zerrüttet, weil Selenskyj russische Öllieferungen über die Druschba-Pipeline blockiert, die angeblich bei einem russischen Drohnenangriff zerstört worden sein soll. Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán beschuldigt die Ukraine dagegen, die Pipeline absichtlich zu sabotieren, um eine Energiekrise im Vorfeld der Wahlen in Ungarn am 12. April auszulösen.

Deshalb blockiert er alle EU-Maßnahmen zur Unterstützung der Ukraine, einschließlich des 90-Milliarden-Euro-Kredits bis die Lieferungen wieder aufgenommen werden. Inzwischen gab die deutsche Botschaft in Kiew bekannt, dass Deutschland die Produktion von 15.000 ukrainischen Abfangdrohnen vom Typ Strila für die Nationale Garde der Ukraine finanziere. Deutschland steht also wieder in Treue fest und unerschütterlich zu einer Regierung, die höchstwahrscheinlich für die Sprengung der Nordstream-Pipelines verantwortlich ist und auch sonst nicht die allergeringste Rücksicht auf die Interessen ihrer Verbündeten nimmt. (TPL)

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