Bringt gegenüber “Nius” jetzt ganz nonchalant plötzlich eine völlig andere Darstellung als die medial verbreitete: Collien Fernandes (Foto:Imago()
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Alles eine Riesen-Verarsche: Ulmen erstellte selbst wohl gar keine Deepfakes seiner Frau

Von der des Themas allmählich ohnehin müden, gleichwohl erfolgreich aufgewiegelten Öffentlichkeit kaum beachtet, nahm der Fall Fenandes-Ulmen durch neue Enthüllungen eine spektakuläre Wendung: Das, was Christian Ulmen bislang maßgeblich vorgeworfen wurde (wobei bislang nur der einseitige Vorwurf seiner Ex-Frau im Raum stand) und womit “Spiegel” und linke Medien in einer konzertieren Kampagne für die bürgerliche Exekution des Schauspielers gesorgt hatten, dass er nämlich Deepfake-Pornos seiner Frau erstellt und verschickt habe, hat sich anscheinend erledigt. Niemand geringeres als Fernandes selbst räumte dies mehr oder minder beiläufig in einem schriftlichen Interview mit “Nius” ein. Darin wird zwar so getan, als habe sich am Hauptvorwurf gegen ihren Mann nichts geändert – doch die entscheidende neue Abweichung liegt darin, dass jene „virtuelle Vergewaltigung“, die sie ihrem damaligen Mann in einer privaten Nachricht vorwarf, nun plötzlich darauf, dass er unter ihrem Namen “pornografische Inhalte verschickt“ mit gefälschten Accounts in sozialen Medien als sie ausgegeben habe. Die Deepfakes wurden dagegen von anderen erstellt und verbreitet.

Das heißt, zusammengefasst, also dies: Die unter Fernandes‘ Identität (von Ulmen) verschickten Pornos waren echt und gerade KEINE Deepfakes und Deepnudes. Letztere sollen stattdessen irgendwann von Dritten ins Netz gestellt worden sein. Damit fiele aber der Kernvorwurf, für den Ulmen von seinem gesamten Umfeld gecancelt und gesellschaftlich zum Paria erklärt wurde, in sich zusammen. Das Verschicken von Pornos unter dem Namen seiner Frau ist zwar ebenfalls unsäglich und womöglich auch strafbar – aber die Hintergründe dieser Aktion in einer offenbar turbulenten und krisengeplagten Ehe kennen wir nicht und das ist etwas VÖLLIG anderes als Bilder seiner eigenen Frau auf Pornodarstellungen zu montieren und sie als echte Aufnahmen unter ihrem Namen zu verbreiten. Bloß eignete sich diese eher unspektakuläre Aktion natürlich längst nicht so gut wie die vom patriarchalen finsteren Psycho Ulmen, der Beispiel des triebgesteuerten toxischen deutschen Durchschnittsmannes Video- und Bildmontagen der Mutter seines Kindes erstellt und verschickt, um damit ein bereits vorbereitetes Gesetz von SPD-Justizministerin Stefanie Hubig zu promoten, mit dem die Abschaffung der Klarnamenpflicht totale Netzkontrolle und die willkürliche Durchsuchung aller Computer auf KI-Material legalisiert wird.

Mutmaßlicher Riesen-Hoax

Zentral ist Fernandes’ nunmehrige Klarstellung zu den Inhalten: Sie wirft Ulmen gar nicht vor, KI-generierte Deepfake-Pornovideos von ihr erstellt oder verbreitet zu haben. Stattdessen geht es um echte pornografische Bilder und Videos, die der Täter unter falschen Profilen mit ihrem Namen und ihrer Identität an Männer verschickt haben soll. Betroffene Männer hätten sie und ihr Team informiert, nachdem sie die Echtheit der Profile anzweifelten. In der ZDF-Dokumentation „Spurensuche“ habe man zwar nach KI-Deepnudes gesucht, aber die konkreten Vorwürfe gegen Ulmen beziehen sich auf die Versendung von nicht-echtem, aber nicht zwingend KI-generiertem Pornomaterial unter ihrem Namen. Auf die Frage, warum sie in der Doku dennoch von „verschickten Sex-Videos“ spreche, obwohl ein Zeuge nur Nacktbilder bestätigte, verweist Fernandes auf mehrere Hinweise von Männern, die derartige Inhalte erhalten hätten. Sie kritisiert außerdem Plattformen, die gemeldete Bilder und Videos trotz offensichtlicher Manipulation nicht als Fakes einstufen konnten.

Was bleibt am Ende von diesem mutmaßlichen Riesen-Hoax? Felix Perrefort schreibt auf X: “Selbst den behaupteten Zahlen nach ging es nur um eine marginale Anzahl von Männern, die mit abstoßender Deep-Fake-Pornographie zu tun hat. Die überwiegende Mehrheit der Männer wusste bis vor wenigen Tagen nicht einmal etwas davon, weil sie nach solchem Dreck nie suchte. Liebe Spiegel-Männer mit Radfem-Hintergrund, ich bin gern ein Mann, weil es schön ist, einer zu sein. Ich mag mich und grundsätzlich auch mein Geschlecht – wie auch das komplementäre. Merke: Nur wer zur Selbstliebe fähig ist, ist auch in der Lage, anderen ohne Komplexe und also unverstellt zu begegnen. Männlicher Selbsthass führt zu nichts. Er führt zu bedauernswerten Geschöpfen, denen alles zuzutrauen ist. Nicht „wir“, sondern ihr alle, die ihr vor den Lügen des Pseudofeminismus zu Kreuze kriecht, seid das Problem. Eure Schwäche führt zu nichts als Unheil.” (JS)

 

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