Deutsche Staatsbürgerschaft vom Ramschtisch (Bild: shutterstock.com/Von Prostock-studio)
Deutsche Staatsbürgerschaft vom Ramschtisch - neuerdings auch volldigital (Bild: shutterstock.com/Von Prostock-studio)
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Deutsche Staatsbürgerschaft ab Geburt senkt laut Studie Kriminalität unter Migranten – also am besten gleich alle einbürgern?

Die Agenda darf nicht Banken, und die Propaganda darf durch nichts getrübt werden: um den Irrsinn der Doppel – und mehrfach Staatsbürgerschaften, die zur Einbürgerung komplette Parallelgesellschaften geführt hat, und vor allem die Statistik aufhübschen, Bürger dieses Land am Fließband Menschen ein, die eigentlich größtenteils überhaupt nicht die Voraussetzung dafür erfüllen, umso demographische Fakten für die Ewigkeit zu schaffen. Der historische Irrweg begann jedoch nicht erst mit der Flutung Deutschland durch überwiegend arabische und afrikanische Migranten seit Merkels verbrecherischer Grenzöffnungspolitik 2015, sondern bereits mit der Reform des Staatsbürgerschaftsrechts von 2000, die das Abstammungsprinzip völlig in die Tonne trat. Natürlich wird von interessierter Seite alles getan, um diesen damaligen Schritt als Segen zu verkaufen – gerade in Zeiten immer weiter explodierender Migrantenkriminalität.

So hat laut einer Studie des Münchner Ifo-Instituts, über die linke Medien wie “n-tv” verzückt berichten, die damalige Änderung des Staatsbürgerschaftsrechts bewirkt, dass die Jugendkriminalität von Migranten der zweiten und dritten Generation deutlich gesenkt wurde. Zugrundegelegt wurden dabei Daten der polizeilichen Kriminalstatistik aus Baden-Württemberg, Hessen und Berlin (etwa ein Viertel der deutschen Bevölkerung). Der damalige Reformkern, dass Kinder ausländischer Eltern bei Geburt automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten, wenn mindestens ein Elternteil seit acht Jahren legal in Deutschland lebt und eine Aufenthaltsberechtigung besitzt, hatte die frühere Regelung vor 2000 abgelöst, als der Pass stets an mindestens ein deutsches Elternteil gebunden war.

Verwechslung von Korrelation und Kausalität

Die ifo-Analyse vergleicht nun Jugendliche mit und ohne deutschen Pass seit Geburt – mit dem Ergebnis, dass junge Migranten, die seit Geburt Deutsche sind, zu rund 70 Prozent seltener als Tatverdächtige von der Polizei registriert werden als vergleichbare Jugendliche vor der Reform. Der Rückgang betrifft vor allem Eigentums- und Drogendelikte. Der “positive Effekt” werde vollständig von den Jungen getragen – sie begehen ohnehin deutlich mehr Straftaten als Mädchen. Bei Mädchen zeigt sich hingegen ein gegenteiliger Trend: eine leichte Zunahme der Kriminalität.

Während die Forscher den Effekt mit einer früheren und stabileren “Identitätsbildung” erklären – wer von Geburt an den deutschen Pass habe, entwickele stärkeres soziales Vertrauen, bessere Bildungschancen, höhere Beschäftigungsperspektiven und mehr politische Teilhabe –, wenden Kritiker ein, dass es sich hier eher um ein typisches Beispiel der Verwechslung von Korrelation und Kausalität handelt. Der Grund liegt wohl eher daran, dass die Eltern der damals eingebürgerten Migranten der Gastarbeitergeneration entstammten, die als Leistungsträger gut integriert und kriminologisch unauffällig waren, während die Migration heute ein vielfach kriminelles, sozial prekäres und sogar islamistisch-extremistisches Milieu ausmacht, das auch durch Einbürgerung überhaupt keine Bindung an diesen Staat entwickelt. Die Migration seit 2015 ist eine andere als die damals, und wer Studien mit einer unter völlig veränderten politischen Verhältnissen vor 26 Jahren in Kraft getretene Reform erstellt, um im Jahr 2026 Schlussfolgerungen für die Einbürgerungspolitik zu ziehen,  kann kaum ernstgenommen werden.

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