Urteil (Symbolbild: shutterstock.com/Von Studio Romantic)
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18 Jahre Haft und Einreiseverbot für gehypten Islamwissenschaftler

Der bekannte Islamwissenschaftler und Islamprediger Tariq Ramadan, Enkel des Muslimbruderschaft-Gründers Hassan al-Banna, ist vom Pariser Schwurgericht in Abwesenheit zu 18 Jahren Haft verurteilt worden. Der 63-jährige, mit einem Schweizer Pass ausgestattete Prediger mit ägyptischen Wurzeln wurde in drei Fällen der Vergewaltigung schuldig gesprochen – darunter die Vergewaltigung einer schutzbedürftigen Frau in Lyon 2009 sowie zwei weitere Taten in Paris 2012 und 2016.

Ramadan, der jahrelang den Bürgern als vermeintlicher „Brückenbauer“ zwischen Islam und Westen gefeiert und an renommierten Universitäten wie Oxford beschäftigt wurde, nutzte seine Rolle als charismatischer islamischer Intellektueller offenbar systematisch aus, um Frauen in seinem Umfeld zu missbrauchen. Eines der Opfer war eine ehemalige Salafistin, die zur Kritikerin des Islams wurde.

Das Gericht ordnete neben der Haftstrafe acht Jahre gerichtliche Überwachung, Kontaktverbote zu den Opfern, Schmerzensgeld sowie ein lebenslanges Einreiseverbot für Frankreich an. Ein Haftbefehl wurde erlassen. Ramadan hält sich derzeit in der Schweiz auf, wo er bereits 2025 wegen einer weiteren Vergewaltigung verurteilt wurde.

Dieser Fall ist kein bedauerlicher Einzelfall, sondern ein Symptom eines tiefen Problems: In der islamischen Lehre – verankert in Koran, Hadithen und der Scharia – wird die Frau grundsätzlich als dem Mann untergeordnet betrachtet. Ihre sexuelle Verfügbarkeit, die Erlaubnis zur „Disziplinierung“ und das Konzept mangelnder Gleichwertigkeit schaffen ein kulturelles Klima, in dem sexuelle Gewalt gegen Frauen leichter verharmlost oder sogar gerechtfertigt wird.

Während Europa mühsam die Gleichberechtigung und die sexuelle Selbstbestimmung der Frau erkämpfte, importieren Masseneinwanderung und die naive Verherrlichung des politischen Islams genau jene frauenverachtenden patriarchalen Strukturen, die solche Täter hervorbringen oder zumindest schützen. Ramadan war kein Außenseiter – er war über Jahrzehnte ein Star des europäischen Islams, umworben von den islamvernarrten Medien und Politik. Sein Fall offenbart: Der Islam ist kein harmloser Glaube, sondern ein totalitäres Wertesystem, das mit den Kernprinzipien der westlichen Zivilisation – Freiheit, Gleichheit und der Würde der Frau – unvereinbar ist. Wer weiterhin offene Grenzen und unkritische Islamfreundlichkeit fordert, macht sich mitschuldig an der schleichenden Zerstörung der Sicherheit und Freiheit von Frauen in Europa.

(SB)

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