Noelia starb gestern per Assistenz auf eigenen Wunsch (Foto:ScreenshotYoutube)
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Fall Noelia in Spanien: Gruppenvergewaltigt, im Stich gelassen, eingeschläfert und als Organbank genutzt

Mit der Euthanisierung der 25-jährigen Spanierin Noelia Castillo Ramos hat Europa endgültig seinen moralischen Nullpunkt erreicht. Drastischer und brutaler als mit dem Tod dieser jungen Frau lässt sich der Lebenshass und das verbrecherische politische Totalversagen auf diesem Kontinent nicht mehr demonstrieren. Gestern Abend starb Noelia in Barcelona auf eigenen Wunsch durch eine Spritze, die ihr Herz versagen ließ. Zuvor hatten ihre Eltern, besonders ihr Vater, alles Menschenmögliche versucht, um diese Unmenschlichkeit zu verhindern. Nachdem der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) seine Beschwerde in dieser Woche zurückgewiesen hatte, gab es jedoch keine Rettung mehr, weil eine perverse und menschenfeindliche Gesetzgebung dies ermöglicht.

In einem Heim für vulnerable Jugendliche wurde die seit ihrem 13. Lebensjahr unter schweren psychischen Problemen leidende Noelia vor vier Jahren zum Opfer einer Gruppenvergewaltigung. Die Täter sollen maghrebinischer Herkunft sein. Verurteilungen oder auch nur Festnahmen gab es natürlich nicht. Zutiefst traumatisiert, versuchte sie bereits im Oktober 2022 Suizid zu begehen, indem sie aus dem 5. Stock eines Gebäudes sprang. Sie überlebte, erlitt jedoch eine schwere Rückenmarksverletzung, war seither querschnittsgelähmt und litt unter unerträglichen Schmerzen, zusätzlich zu ihren ohnehin extremen psychischen Belastungen, die dadurch wiederum noch weiter verschlimmert wurden. 2024 stellte sie einen Antrag auf assistierte Sterbehilfe, die in Spanien seit 2021 gesetzlich erlaubt ist. Mit Hilfe christlicher Juristen kämpfte ihr Vater sich erfolglos durch sämtliche juristischen Instanzen, die aber stets Noelias (vermeintlich) selbstbestimmten Willen anerkannten. Dabei ist es mehr als zweifelhaft, ob hier von einem selbstbestimmten Willen überhaupt noch die Rede sein kann.

Fest eingeplante Organentnahme für Transplantationen

Derselbe Staat, der ihr ermöglichte, sich das Leben zu nehmen, versagte zuvor mehrfach dabei, es zu schützen: zuerst, indem er die eigene Bevölkerung durch eine katastrophale Migrationspolitik zum Freiwild machte, dann, indem er es versäumte, Noelia in der Einrichtung, in der sie untergebracht war, zu schützen und schließlich, indem er die Täter nicht zur Rechenschaft zog. Das Einzige, was die europäische Politik noch kann, ist, ihren Opfern den Selbstmord zu ermöglichen. Der zutiefst erschütternde Fall zeigt, wie Europa mit Leid umgeht- nämlich nicht, indem man es mit allen Kräften therapiert oder -noch besser- dafür sorgt, dass es gar nicht erst eintritt, sondern indem man zutiefst verzweifelten Menschen erlaubt, sich selbst auszulöschen.

„Ich kann nicht mehr mit all dem, was mich in meinem Kopf quält, was ich erlebt habe“, erklärte Noelia kurz vor ihrem Tod einem TV-Sender. „Ich möchte jetzt gehen und aufhören zu leiden. Punkt“. Sie habe ihren Lebenswillen verloren, zu nichts Lust, wolle nicht ausgehen und nicht essen, sagte sie weiter. Und als ob das alles nicht bereits grauenhaft genug wäre, erklärte ihr Anwalt, dass das Krankenhaus ihrer Mutter auch noch eingeschärft habe, die Euthanasie müsse zum festgesetzten Zeitpunkt stattfinden, weil die Organe bereits fest zur Entnahme vorgesehen seien und das, obwohl Noelia vor dem geplanten Eingriff Anzeichen eines Überdenkens gezeigt oder aktiv versucht habe, den Prozess zu stoppen!

Kein Wort zum Thema in der “Tagesschau”

er Staat erlaubt einer jungen Frau, die sich durch sein Verschulden in einer so ausweglosen Situation wähnte, dass sie ihr nicht mehr lebenswert erschien, also nicht nur, sich umzubringen, sie wird danach auch noch umgehend ausgeweidet! Es ist der Gipfel der Barbarei, der sich hier vollzieht. Bei der “Tagesschau” erfährt man übrigens kein einziges Wort über diese Tragödie -wie auch beim größten Teil der Mainstream-Journaille- dafür sprang man dort aber unisono sofort auf die aktuelle Farce um „digitale Vergewaltigung“ in der Fernandes-Affäre auf, die täglich mehr an Glaubwürdigkeit verliert. Die spanische Tragödie ist kein Einzelfall. 2023 ging die erst 17-Jährige Niederländerin Milou Verhoof den gleichen Weg aus den gleichen Gründen.

Auch sie versank nach zwei Vergewaltigungen so tief in Depressionen, dass sie keinen Lebenswillen mehr aufbrachte, und auch hier erlaubte der Staat ihren Tod durch eine Spritze. In Frankreich verabschiedete das Parlament diesen Monat ein Gesetz, das Sterbehilfe nicht nur erlaubt, sondern allen Institutionen vorschreibt, die Ausübung von Tötung auf Wunsch und Beihilfe zum Suizid in ihren Räumlichkeiten zu genehmigen und jede Verweigerung unter Strafe stellt. Wer selbst ablehnt, Sterbehilfe zu leisten, muss die Patienten weiterzuleiten. In Schottland stimmte das Parlament letzte Woche immerhin gegen ein Gesetz zum assistierten Suizid. Dennoch unterstreicht Noelias tragisches Ende einmal mehr, dass Europa sich in jeder Hinsicht in einem Todestrieb befindet. (TPL)

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